Das Leben mit Kind

11 März 2008 at 7:57 am 18 Kommentare

Das Leben mit Kind hab ich mir früher nie und nimmer als eine solche Berg- und Talfahrt der Emotionen und Gefühle vorgestellt. Aber es ist so. In einer Minute kommt ein Wort oder eine Geste vom Fräulein, die mich vor Glück und Freude überwältigen und in der anderen kommen mir die Tränen weil ich mich einfach unfähig fühle eine wirklich gute Mutter für mein Kind zu sein. 

Seit einiger Zeit ist das Fräulein nun deutlich auf Papa und Oma fixiert. Anfangs dachte ich, daß es daran liegt das ich vielleicht unbemerkt zu viele Gedanken von der Arbeit mit nach Hause bringe und sie das spüren muß und deshalb vielleicht die Gesellschaft von Oma oder Papa vorzieht. Aber seit Wochen lege ich nun wirklich alles in meine Beziehung zu ihr, aber es nützt einfach nichts. 

Ida läßt mich deutlich spüren, wie sehr sie vor allem Papa bevorzugt. Den ganzen Tag kommen immer wieder Situationen, in denen sie jammernd nach ihm verlangt und wo sie dann Mama weg sagt.

Niemals hätte ich gedacht, daß einem ein so kleines Wesen so weh tun kann. Ich fühle mich so unfähig, so ungeliebt von meinem kleinen Mädchen. Ich kann es nicht beschreiben, es zerreißt einen förmlich, dieser Gedanke, daß man für sein Kind so unwichtig zu sein scheint.

Ehrlich gesagt, weiß ich nicht mehr, was ich machen soll. Ich bin so traurig, seit Tagen sitz ich da und heule und das Schlimmste ist der zermürbende Gedanke, wie ich mit einer solchen Unfähigkeit auch noch ein zweites Kind zur Welt bringen kann.

Entry filed under: Alltag, Arbeit, enttäuscht, Fräulein Ida, Mommy, traurig.

A Fine Frenzy Danke!

18 Kommentare Add your own

  • 1. Ju  |  11 März 2008 um 8:34 am

    nicht heulen, hier ist eine, der gehts genauso! sobald der papa abends zuhause ist oder am WE bin ich total abgeschrieben! papa über alles! das erste wort morgens gleich nach dem aufwachen „papa“ und beim einschlafen auch „papa“. ach, mittlerweile seh ich das glaub ganz locker, ich kann einen freien abend genießen udn auch ein schönes WE haben, während der papa eine klette am bein kleben hat und dauernd spielen udn vorlesen muß.
    die mädels haben uns bestimmt auch lieb…vielleicht insgeheim noch mehr als die papas, schließlich sind wir die mamas 🙂
    *drücki

  • 2. stephani  |  11 März 2008 um 9:00 am

    ach kathy. 😦 ich hab‘ ja selbst keine kinder, aber ich ahne, wie arg weh diese ablehnung durch das eigene kind tun muss. ich will auch gar nicht laien-psychologe spielen hier, darum nur so viel: ich bin mir sicher, das geht vorbei. die schwangerschaftshormone machen es sicherlich nicht einfacher… fühl dich umarmt!

  • 3. Leanders Mami  |  11 März 2008 um 9:16 am

    Liebe,
    ich glaube, so darfst Du das nicht sehen. Bei uns ist es derzeit so, dass unser kleiner Mann immer und überall seine Grenzen austesten will – vor allem bei mir. Er ist bockig, garstig und anstrengend. Anderen hingegen wirft er sich wie Prinz Charming in die Arme und holt sich überall seine Streicheleinheiten ab. Das ist für mich natürlich auch sehr frustrierend. Als ich neulich einer Freundin (selbst Mutter von zwei Kindern, 21 und 15) mein „Leid“ klagte, sagt sie, dass dieses Verhalten doch sehr positiv sei, da es zeigte, wie gestärkt das Vertrauen zwischen Mutter und Sohn sei, weil er mich a) als Reibungsfläche nutzen kann und b) soviel Rückhalt genießt, dass er ohne Sorgen auf andere Menschen zugehen kann.

    Was ich sagen will: wir Mütter sind die ersten, die die Launen, Zickereien und Mißfallensbekundungen abbekommen. Und das für uns teilweise sehr schmerzhaft. Aber letztendlich ist es ein gutes Zeichen dafür, dass sich die Kinder normal entwickeln und sie eine so tiefe Verbindung zu uns haben, dass sie sich „trauen“, uns so zu behandeln. Das wäre nicht möglich, wenn sie nicht wüssten „Mama ist immer für mich da!“ Verstehst Du, was ich meine? Ich kann Dich wirklich nur zu gut verstehen. Aber wenn diese Phase wieder vorbei ist, dass bin Du auch die Erste, die mit Idas Liebe überschüttet wird. Dann guckt der Papa wieder aus der Wäsche.

    Kopf hoch.

  • 4. Micha  |  11 März 2008 um 9:30 am

    Aaach, nun lass Dich erst mal knuddeln! 😉 Vielleicht beruhigt es Dich, dass es bei uns mit hin und wieder wechselnden Rollen genau so abgeht. In den ersten Monaten fragte ich mich als Vater, wozu ich überhaupt gut bin. Da zählte außer Mama nix anderes! Momentan bin ich als Papa total der Held! 😆 Hannah plappert (so Katrins Berichte) den ganzen Tag nur „Papa adda“, „Papaapapaa“ usw. Wenn ich heimkomme, lässt sie derzeit (fast) alles links liegen und dann wird gelacht, Blödsinn gemacht und geschmust. An den Wochenenden hängt sie an mir wie eine Klette, umklammert bein Bein und lässt erst locker, wenn sie merkt, dass ich sie auf den Arm nehme und mit ihr schnuffel.

    Ich weiß nicht, ob es damit zu tun hat, dass Mama in der Regel einfach immer präsenter, immer näher und irgendwie immer da ist (auch wenn sie körperlich nicht da ist). Da gibt es eine leibliche Verbindung, allein schon, weil die Kleinen im Bauch heranwachsen bis sie dann das Licht der Welt erblicken. Und wie mit allem, was man dauernd und immer hat, ganz selbstverständlich, weiß man das nicht immer zu schätzen. Haben wir alle nicht mal gedacht: „Oh Mutter! Bitte!!! 🙄 “ Ich glaube, das wirklich Entscheidende sind Situationen, in denen es den Kleinen nicht so gut geht. Dann suchen sie die Hilfe und die Nähe… und in der Regel kann das niemand besser geben als die Mama. 😉

    Auch wenn es schwer ist: Ich rechne auch mal damit, dass Hannah uns BEIDEN weh tut… nämlich dann, wenn sie beginnt sich abzulösen. Und vielleicht fängt das in gewisser Weise schon sehr viel früher an, als man das wahrhaben möchte. Aber „ablösen“ heißt nicht „verlieren“! Wir Eltern müssen versuchen, unseren Kindern beides zu geben: Wurzeln und Flügel. 🙂

    Ui, nun wurde es aber sehr poetisch… aber so ist es! Und das hat nun ganz und gar nichts mit „schlechter Mama“ oder „miesem Papa“ zu tun… erst recht nichts mit „Unfähigkeit“! Ich würde Dich als unfähig bezeichnen, wenn Du nicht so fühlen würdest, wie Du es hier beschreiben hast. 😉

  • 5. schnuten  |  11 März 2008 um 10:02 am

    Nein, ich glaube nicht, dass sie dich nicht mag. Jedes Kind liebt die Mama. Und solche Bevorzugungen sind nur Phasen! Sag ich mal… Ich die auch traurig ist, wenn Lukas von Oma zurückkommt, mich sieht und heult und gleich wieder weg will. :-((
    Ich weiß wie weh das tut. Aber ich sag mir immer, dass das normal ist, dass das dazugehört, dass oma mehr erlaubt als mama… was weiß ich.

    *ichdrückdich*

  • 6. stilke  |  11 März 2008 um 10:52 am

    ach laß dich drücken. du bist nicht unfähig. das ist ganz normal und deine tochter liebt dich trotzdem über alles. bedingungslos. glaub mir. sie kann es jetzt nur noch nicht so ausdrücken.
    ich höre auch mehrmals am tag „geh weg. ich will den papa.“ oder auch gerne „ich mag dich nimmer.“ (weil ich halt mal was tu, was den herrschaften nicht passt) aber jetzt kommt danach immer öfter ein „entschuldigung. das stimmt nicht. ich hab dich lieb.“
    also drücke ich dich nochmal und garantiere dir, dass deine ida dich liebt. 🙂

  • 7. amidelanuit  |  11 März 2008 um 12:44 pm

    NEIN NEIN NEIN!!! nicht sowas zulassen auch nur annähernd zu denken! quatschelkram.

    ich muss dazu mal was sagen: ich hatte eine mutter, die meine liebe zu ihr darin mass, ob ich sie umarmt, herzte und gerne bei ihr war. das hat mich erdrückt als kind. und habe mich entzogen. es hat meiner mutter sich ein ums andere mal das herz gebrochen – heute kann ich das so nachvollziehen. damals wollte ich einfach nur weg und suchte die nähe zu meinem eher distanzierten vater, der liebe gab, ohne dass ich den eindruck hatte erdrückt zu werden. ich habe lange darüber nachgedacht, vorallem in meiner therapie, und nach einer weile kam dort das bild des gummibandes auf, was mir sehr geholfen hat und was ich dir weiter geben möchte:
    wenn ben sich so verhält wie ida, und das tut er ebenfalls von zeit zu zeit, dann kann ich damit in der regel gut umgehen und mich zurückziehen, eben weil ich an meine kindeserfahrung denke. gibt es aber tage, an denen mir das sehr schwer fällt, dann stelle ich mir vor, dass ben und ich mit einem gummiband verbunden sind. mal fatscht das gummi ben ganz nah an mich ran, dann schmust er und küsst und herzt. dann wieder dehnt er das gummiband sehr weit von mir weg, es knirscht schon fast, aber ich weiss, es wird nie reissen. es ist mein mutter-sohn gummiband, ein band, durch das alle eltern mit ihren kindern verbunden sind. udn ich weiss: egal wie gedehnt, ich kann innerlich loslassen, denn es wird nicht reissen und irgendwann fatscht das band auch wieder zurück.

    so einfach.

    halt dich wacker – denk ans band!!
    ich denk an dich.

  • 8. Feuervogel  |  11 März 2008 um 2:12 pm

    Ach Kathy, lass dich mal drücken. Ich kann mir vorstellen, wie schlimm sich das anfühlt. Vor allem, weil ich immer mal wieder wahrnehme, dass es bei Madame Lieschen genau umgekehrt ist. Da heißt es dann: „Nein!! Mama!!“ … und ich leide mit dem armen Papa mit.

    Vielleicht ist es einfach so, dass jedes Kind eben EINE Hauptbezugsperson hat und man das auch nicht ändern kann. Was man aber ändern kann, ist die Art wie man selbst damit umgeht. Glaub mir, es ist kein Angriff auf dich selbst, wenn sie dich wegschiebt. Versuch es sie nicht merken zu lassen, dass dich das trifft, dann verliert es vielleicht seinen Reiz. Und versuch bloß nicht, dem Fräulein alles recht zu machen, das bringt in dem Fall gar nichts. In jedem Fall wünsche ich dir ganz, ganz viel Kraft …

    Ach ja, was sicherlich auch noch wichtig ist, ist die Frage, wie die Anderen damit umgehen. Was macht denn der Papa, wenn Mama gerade mal wieder ganz schlecht wegkommt? Und die Oma? Unterstützen oder demontieren sie dich? Ich kenne eine Familie, da ist das Verhalten pro Papa ganz extrem und weil Muttern null Unterstützung hat und auch immer versucht hat, dem Kind alles recht zu machen, hat dieses mittlerweile gar keinen Respekt mehr vor seine Mutter. Ich könnte heulen, wenn ich das beobachte.

    Du schaffst das. Ich stärk dir auf jeden Fall auf die Entfernung den Rücken …

  • 9. workingmum  |  11 März 2008 um 5:44 pm

    Liebe Kathy, nicht traurig sein! Die kleinen Plagen wissen ganz genau (wenn auch unterbewußt), wie sie ihre Mama (s) treffen können. Sie Liebt Dich ganz bestimmt, merkt aber vielleicht langsam, daß was „im Busch“ äh .. Bauch ist. Einige Tage nach der Geburt unsres Zweiten fing das bei dem ERsten auch so an, er wollte nicht mehr von mir gekuschelt werden, ließ sich nicht von mir anziehen und wollte auch nicht von mir in den Kindergarten gebracht oder abgeholt werden. Ablehnung in JEDER Beziehung. Es war schrecklich! Ich fühlt mich, ähnlich,wie jetzt total mies, und dachte, was hab´ ich dem Großen nur (ange)tan (mit dem Zweiten). Aber diese Phase geht vorbei! Versuch´ Dir nichts anmerken zu lassen, im Gegenteil, mach einen auf „Super, wenn ich Dir nicht helfen, kuscheln, waschen etc … soll, dann habe ich mehr Zeit für mich“ und Du wirst sehen, wie schnell sie wieder auf Dich zu kommt. Und denk immer daran: SIE LIEBT DICH und könnte NIE ohne Dich. Kopf hoch!

  • 10. tonni  |  11 März 2008 um 8:52 pm

    Ach Kathi, liebe liebe Kathi. Sei fest umarmt und gehalten.

    Deine Ida liebt Dich. SIeh es mal anders herum: wie sehr muss sie dich sogar lieben, dass sie sicher ist, du bleibst trotzdem für sie da?
    Du bist keine unfähige Mutter. Absolut nicht. Und auch mit Eurem Krümel wirst Du nicht unfähig sein.
    Irgendwann nabeln sie sich ab. Immer mal wieder ein Stückchen. Aber Mama gibts nur eine. Und die ist wohl oft die, die es am schwersten treffen kann in manchen Zeiten. Aber triffts auch die Mama in den schönsten Zeiten.

    Aber weisst du, ich weine dennoch mit Dir, weil ich mir so arg vorstellen kann wie es sich anfühlen muss.

    Ach, lass Dich einfach weiter drücken.

  • 11. Frau Kathy  |  11 März 2008 um 8:56 pm

    ach ihr, jetzt muß ich heulen. nicht, weil das fräulein heute wieder so abweisend war, sondern weil ihr soooo wahnsinnig toll seid.

    jeder einzelne kommentar hat mir einfach unglaublich gut getan.

    der tag gestern war wohl einfach der tropfen, der das fass….und meine schwangerschaftshormone waren dem ganzen sicherlich auch nicht besonders förderlich.

    @christina
    ich habe auch schon mal daran gedacht, daß ida bei mir ihre grenzen austestet und dinge probiert, die sie sich bei den anderen nicht so trauen würde, gerade weil ich ihre engste bezugsperson bin. wenn es so wäre, wäre es wirklich ein großer trost und ich müßte es im grunde sogar positiv sehen.

    @micha
    bei uns das gleiche, papa war lange zeit total unangemeldet. es tat mir sogar schon immer sehr leid, eben weil sie mir immer wie eine klette am bein hing und er in die „wäsche“ guckte. anfangs habe ich mich sehr für ihn gefreut, daß tue ich immer noch, denn die beiden zusammen zu beobachten ist das schönste! ich verlange auch nicht, daß sie nur auf mich fixiert ist, um gottes willen, nur diese verletzende art ist das, mit dem ich an schlimmen tagen nicht richtig fertig werde.

    @stilke
    danke, daß du mir vor augen führst, daß es noch diverse male so sein wird, daß sie mir dinge an den kopf werfen wird, die mich sehr verletzen werden. aber vielleicht kann ich sie dann aus der situation heraus besser verstehen, denn einfach so ohne grund ohne streit ist das schwerer zu verdauen als wenn sie einen triftigen grund dafür gehabt hätte.

    @ami
    vielen dank für das gummiband, daran werde ich von nun an immer denken wenn es solche situationen gibt. aber in deinem kommentar habe ich auch erkannt, daß ich vielleicht den fehler mache, in ihren ablehnungsphasen auch noch auf sie zuzugehen, statt mich zurückzuziehen und darauf zu warten, daß sie von sich aus auf mich zukommt.

    @frau feuervogel
    diese phase hatten wir auch. mama hier, mama da. in dieser phase hat sie mich vielleicht sogar fast erdrückt. da muß ich gerade an einen kommentar von herrn kathy denken: „als sie an dir klebte wie eine klette, war es dir auch nicht recht.“

    die frage, wie andere damit umgehen: herr kathy verhält sich phänomenal, er versucht weder seine position bei ihr zu stärken, noch sie zu schwächen. er sagt ihr oft, daß es nicht in ordnung ist, wie ablehnend sie sich mir gegenüber verhält oder das sie mir damit weh tut. sie kommt dann zu mir und drückt und küsst mich einmal kurz, wie sie es bei ihren puppen macht, wenn sie sie tröstet.

    meine mutter allerdings scheint es zu genießen. sie freut sich, wenn ida als erstes nach der oma verlangt, was ich gut verstehen kann, allerdings muß ich zu ihrem schutz sagen, daß sie nicht von meinen problemen mit dieser situation weiß.

    @workingmum
    das mit dem nicht anmerken lassen muß ich mir auf jeden fall groß hinter die löffel schreiben, gestern bin ich vor ihren augen in tränen ausgebrochen und hab schnell das zimmer verlassen. das geht gar nicht, sie weiß ja überhaupt nicht was los ist. und wie schon zu frau ami gesagt, ich werde mich jetzt einfach öfter mal zurückziehen und mal sehen, was passiert.

  • 12. Frau Kathy  |  11 März 2008 um 9:07 pm

    @tonni
    war wohl gerade mit dem kommentar befasst.
    danke für´s drücken. 🙂
    wie ich schon zu christina gesagt hab, finde ich auch deine interpretation als diejenige, die mich am meisten trösten würde.
    und natürlich hast du recht, ich habe schon die allerschönsten momente mit ihr geniessen können und ich hoffe, da werden noch viele kommen.
    es ist eine phase und es werden auch wieder andere kommen, denn ich glaube mittlerweile wieder an mich, und auch wenn ich nicht fehlerfrei bin, bin ich ihr eine gute und vor allem über alles liebende mutter.

  • 13. Kleines Blog » Blog Archive » Geduldsprobe  |  11 März 2008 um 9:35 pm

    […] lese ich diesen Beitrag und kann diese Gedankengänge so nachvollziehen. Nachfolgend nur “Böckchen” genannt […]

  • 14. tonni  |  11 März 2008 um 9:38 pm

    Ach Kathy,
    ja ich bin sicher das bist Du.
    Und das ist wohl das Schwere und die Crux der SItuation. Liebe ist wundervoll , kann uns die wunderschönsten Momente unseres Lebens bescheren. Aber sie ist es auch, die uns verletzlicher macht als alles andere.
    Es werden viele viele der wundersamsten Momente kommen, glaub weiter ganz fest dran!

  • 15. schneiderin  |  11 März 2008 um 10:32 pm

    Kathy,
    eine kleine Erklärung kann ich Dir geben. Vielleicht tröstet Dich das. Bevor sich kleine Kinder ihrer selbst bewusst sind, und das merkt man daran, dass sie „Ich…“ sagen, davor also sehen und empfinden sie sich als Einheit mit ihrer engsten Bezugsperson. Und das bist Du. Für Deine Tochter bist Du dasselbe, wie sie selbst. Da gibt es keinen Unterschied. Darum können die meisten Kinder vor „Mama“ „Papa“ sagen. Weil das eben jemand anderes ist. Das hat gar nichts mit Bevorzugen zu tun sondern damit, dass sie Papa eben von sich selber unterscheiden können, Mama aber nicht.
    Ich hoffe, das hilft Dir ein bisschen über diese – zugegeben – körperlich und seelisch intensive Kleinkinderzeit hinweg.
    Du schaffst das!
    Liebe Grüsse von einer Mutter

  • 16. Danke! « Ida´s Welt  |  12 März 2008 um 10:23 am

    […] dem schlimmen Tag hab ich eigentlich nur noch vor lauter Rührung […]

  • 17. Bettina  |  18 März 2008 um 6:57 am

    Ich hab das neulich gelesen, als schon so viele Kommentare da waren und da hatte ich eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Da ich aber heute Abend, kaum war Markus zu Hause, auch wieder eine „Papaaaa“-Tochter auf der Couch sitzen hatte, die plötzlich nicht mehr wirklich an mir interessiert war und laut geschrien hat, als der Papa nur aufs Klo gegangen ist (und ich nebenbei bemerkt schön mit ihr ein Buch anschauen wollte), dachte ich mir, ich schreib jetzt doch noch, dass das wirklich nicht an dir liegt. Nina ist auch viel mehr Papa- als Mama-Kind, aber ich glaube, wie Ami schon gesagt hat, dass man sich da echt die Geschichte vom Gummiband im Hinterkopf behalten muss. Es hat ganz bestimmt nichts mit schlechter Mutter zu tun, du bist bestimmt eine tolle Mutter, manche Kinder haben halt Phasen, wo sie einfach lieber beim anderen sein wollen. Ich seh’s mittlerweile so, dass ich es eigentlich auch ganz toll finde, wenn meine Tochter einen Papa hat, bei dem sie so gerne ist und sich wohl auch sehr geborgen fühlt, denn ich denke, auch in Nicht-Mama-Phasen fühlen sich Kinder bei der Mama von Haus aus immer irgendwie geborgen, bei Vätern ist das unterschiedlich. Also, Kopf hoch, es liegt nicht an dir!

  • 18. Fetzen IX « Ida´s Welt  |  30 März 2008 um 7:11 pm

    […] stürzt und laut Mama, Mama, Mama rufend ihre Ärmchen um meinen Hals schlingt, dann ist die Welt wieder in Ordnung und ich bin die glücklichste Mami von der […]

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