Archive for 11 Juni 2008

Erwartet

Heute nach der Arbeit wurde ich von drei Dingen erwartet. Zweimal freuen, einmal aufatmen.

1. eine ziemlich muckelig warme Küche
(die Herdplatte stand seit Morgens auf 6 und ich frage mich, ob mein Kollege da irgendwie seine Finger im Spiel hatte)

2. der Sandkasten, auf den wir seit Wochen warten, ist nun endlich eingetrudelt
(nun wollen wir auch mal hoffen, daß das an Sommer noch nicht alles war)

Diese Freude wurde sogar noch einmal um ein Vielfaches übertroffen, denn es gab

3. ein Päckchen für Herrn Tünnes aus Berlin

(Liebe Manja, ich bin total gerührt, die Sachen sind einfach so toll.
Wenn du wüßtest, was diese winzigen Anziehsachen gerade für eine große Vorfreude in mir auslösen. Ich weiß überhaupt nicht, was ich sagen soll. Du bist grandios! DANKE!
Und vor allem wünsche ich dem kranken Knödel auf diesem Wege die allerschnellsten Genesungswünsche und Dir ganz viel Kraft bis Flori wieder unter Euch weilt. Alles Liebe, die Kathy)

11 Juni 2008 at 1:32 pm 4 Kommentare

Quaak

Meine Eltern haben einen Teich im Garten. Wirklich eine ganz nette Sache so ein Teich, wenn man gemütlich auf einer Bank davor sitzt, kann man immer etwas Interessantes entdecken.
(Schon mal gesehen, wie ein Molch einen anderen frißt? Wie kleine Krokodile.)

Außer Molche leben höchstens noch irgendwelche Käfer, Wasserläufer und anderes Kleinvieh in dem Gewässer. Und Frösche.
Laute, grunzende, blökende, quakende Frösche.

Vorwiegend Nachts erfreuen sie uns mit ihren lieblichen Konzerten. Zwei Versuche haben wir gestartet und sie in einer aufwendigen, feuchtfröhlichen Aktion in einem anderen Gewässer am anderen Ende des Ortes wieder ausgesetzt. Denn schlaflose Nächte wegen dem Kind ist eine Sache, aber schlaflose Nächte wegen zwei Fröschen eine Andere.
Spätestens zwei Nächte später hatten wir wieder zwei lustige, singende Gesellen unter unserem Schlafzimmerfenster.
Ok, nächster Versuch dann: Autosuggestion. Keine Chance!

Während Herr Kathy immer öfter mit dem Gedanken spielt, die kleinen Tierchen in diesen Zustand zu versetzen, habe ich damit angefangen, des Nachts dem Quaken irgendwelche Bedeutungen zu entnehmen.

So unterhalten sich unsere Frösche des Nachts in meinem Kopf:
„Quak-Hi.“
„Quak-Na?“
„Quak, quak, quak, quak, quaaaaak-Ich kann nicht schlafen!“
„Quak, quak, quaaaaak, quaaaaaak-Warum denn nicht?“
„Quaaaaaaaak, quak, quak, quaaaaaahaaaaaaak-Ich hab nasse Füsse.“
….
Soweit so gut, in meinem Kopf gibt´s also harmlose Unterhaltungen, die ich den Fröschchen auf die Zunge, oder sagt man in die Blase, lege.

Letzte Nacht allerdings ging gar nicht. Da sah die Unterhaltung nämlich folgendermaßen aus:
„Quak,quak,quak,quak,quaaaak-Ja,ja,ja,ja,ja,ja,jaah“
„Quak,quak,quak,quak,quak,quak,quak,quaaak,quaaaaak,quaaaaaaahhhhhaaak!-Ja,ohh,ahh,ja,ja,ja,aaaaahhhh,jaaaaa,jaaaaaaaahaaaaaa!“…………………..

Also wenn so quakende Frösche einem nicht das letzte bisschen Verstand rauben können, dann weiß ich auch nicht. Aber vielleicht kann mir trotzdem jemand sagen, wie ich Schlafen soll, wenn sich in meinem Kopf Bilder von pop.penden Fröschen abspielen?

11 Juni 2008 at 10:44 am 2 Kommentare


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