Archive for 16 Dezember 2008

Die Liebe zu seinen Kindern

Meine Kinder. So unterschiedlich, unterschiedlicher geht´s eigentlich nicht.

Da ist das Fräulein Ida. Sie ist charakteristisch mein absolutes Ebenbild und hält mir täglich den Spiegel vor. Vom ersten Tag an überaus lebendig, hektisch, fordernd, launisch, irgendwie anstrengend. Obwohl ich mir nicht übermäßig nervös oder unbedarft vorkam, sagten mir alle, was ich zu tun und zu lassen hatte. Es klappte einfach nichts so wie ich es mir im Vorfeld gedacht hatte. Die Brust gab es, unter Horrorbedingungen für mich, bis zum vierten Monat. Das Kind hatte Koliken vom Feinsten, war eigentlich ständig am Schreien und beruhigte sich selbst auf dem Arm nur schlecht. Ich wollte mich von Anfang an nicht besonders einschränken lassen, andere nahmen ihre kleinen Baby´s schließlich auch überall hin mit. Ida konnte man von Anfang an irgendwie nirgends mitnehmen. Sie mochte weder Autofahrten, noch im Einkaufswagen sitzen, noch irgendwelche Besuche bei Freunden und Verwandten. Sie schrie halt einfach und ich fand es einfach immer irre stressig und nervenaufreibend mit ihr.  So ist das irgendwie bis heute. Und in gewisser Weise wird das wohl auch immer so bleiben.
Ich habe bis vor kurzem immer geglaubt, daß es eigentlich nur an mir liegen konnte. Ich dachte ich war einfach nicht ruhig und gelassen genug und das hat sich halt auf mein Kind übertragen. Aber jetzt, da ich bei Nummer Zwei eigentlich nichts anders gemacht habe, weiß ich, daß es nicht so ist.

Denn da gibt es jetzt einen Herrn Tünnes. Er kommt langsam und ruhig daher. Nicht, daß er nicht auf seine Art irgendwie auch aufmerksam und quierlich erscheint, er ist halt einfach ein zufriedenes und freundliches Kerlchen. Im Gegensatz zu seiner Schwester ein absolutes Ebenbild von seinem Vater.
Ich könnte schreiben, daß er von Geburt an das ausgeglichendste Baby ist, welches ich je gesehen habe. Ich könnte sagen, daß es zwei, vielleicht drei Situationen gab, in der er sich nicht auf Anhieb von mir auf dem Arm beruhigen ließ. Ich könnte sagen, daß er in der Regel Nachts von 23.00 Uhr bis Morgens 05.00 Uhr schläft und tagsüber stundenlang zufrieden auf seiner Decke liegt und die schönsten Geräusche von sich gibt. Ich könnte auch sagen, daß er einmal rund um den Kopf grinst, sobald man in sein Sichtfeld tritt. Ich könnte sagen, daß Herr Tünnes ein absoluter Traum von einem Baby ist. Er macht es einem wirklich ungemein schwer ihn nicht direkt ins Herz zu schließen.

Meine Kinder, so unterschiedlich wie nur etwas und trotzdem haben sie eines gemeinsam. Sie sind die einzigen beiden Menschen in meinem Leben, für die ich vom ersten Augenblick des Aufeinandertreffens eine so unsagbar große Liebe empfinde, wie man sie für keinen anderen Menschen in der Welt empfinden kann.
Die Liebe zu seinen Kindern halt.

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16 Dezember 2008 at 9:21 pm 14 Kommentare

Auf ihn mit Gebrüll

Wenn der Papa Abends von der Arbeit nach Hause kommt:

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16 Dezember 2008 at 8:32 pm 5 Kommentare


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