Archive for Mai, 2009

Wiedersehensfreude

Oma und Opa sind wieder da. Nach zwei Wochen Urlaub war das Fräulein außer sich vor Freude als das Auto hier vorfuhr. Das war sehr rührend, mir liefen doch tatsächlich ein paar Tränchen, denn auch ich freue mich sehr, sie endlich wieder hier zu haben.

Bei Oma war es aber schnell aus mit der Wiedersehensfreude, denn sie mußte gleich ein ernstes Wörtchen mit Opa reden, denn man gibt einer Dreijährigen keinen aufgedrehten Gartenschlauch in die Hand und läßt sie damit allein. Zumindest nicht, wenn sie damit den noch voll beladenen Kofferraum volllaufen lassen kann. 😉

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31 Mai 2009 at 8:55 pm 10 Kommentare

Besetzt

Das Fräulein, heute auch weiterhin windelfrei, hat sich im Gästebad schon recht gemütlich eingerichtet. Ich räum´s erst gar nicht weg. 😉

beschlagnahmt

Bisher ging´s auch, toi, toi, toi, noch nicht daneben. Heute Abend, als ich merkte, daß sie schon viel zu lange nicht auf dem Klo war, fragte ich schnell:

Frau Kathy: Hast du etwa schon auf die Couch gemacht?

Fräulein Ida, grinsend: Nein, nur auf den Stein.

Frau Kathy: Auf welchen Stein denn?

Fräulein Ida: Na, auf den bei Oma und Opa im Garten.

31 Mai 2009 at 8:42 pm 5 Kommentare

Kann mir mal einer erklären

…wie Dreijährige so ticken.

Ich dachte ja immer, das Fräulein wird noch mit Windel eingeschult, so bestimmt lehnte sie in den letzten Monaten jeglichen Toilettengang ab.

Die einzige Antwort auf meine Frage seit Wochen wann denn das Fräulein mal keine Windel mehr braucht:

Wenn ich drei bin, Mama.

Ich hatte es völlig vergessen. Heute Morgen also sagte das Fräulein:

Mama, ich brauch keine Windel mehr, ich bin doch jetzt groß. Ich bin schon drei.

Ach so ja, sagte ich. Hab ich ja ganz vergessen. Also habe ich die Windel weggelassen.

Was soll ich sagen, wenn das Fräulein sich etwas in den Kopf setzt, dann… mein Kind ist drei und hat heute das erste Mal keine Windel gebraucht.

30 Mai 2009 at 9:19 pm 10 Kommentare

3 Jahre

Eigentlich müßte ich die letzten Vorbereitungen für den heutigen Tag treffen, stattdessen sitze ich hier und lasse meine Gedanken irgendwo in der Vergangenheit umherschweifen.

Das Fräulein Ida wird heute also drei Jahre alt. Drei.Jahre.alt!!!
Es ist schwer greifbar, das sie uns nun schon so eine lange Zeit begleitet.

Über zwei Jahre haben wir auf unser Baby warten müssen. Es bestimmte unseren Alltag und ich habe mir wirklich nie zuvor etwas im Leben sehnlicher herbeigesehnt als dieses  Kind in meinen Armen zu halten.

In der Nacht in der sie kam war ich stark erkältet. Wir hatten den Tag und die Nacht vorher weit weg verbracht, um den Bemusterungstermin unseres Hauses wahrzunehmen. Genau eine Woche vor ET. Ich hatte so ein Gefühl, daß sie sich evtl. schon auf den Weg machen würde und meine Kliniktasche vorsorglich mitgenommen. Mein Gefühl war nicht schlecht, aber glücklicherweise ging es erst los, als wir gerade wieder zu Hause waren.

Wir wohnten damals noch in unserer Wohnung in Dortmund und ich war also wie gesagt erkältet und nahm am Abend ein Erkältungsbad.

Ziemlich genau um 0.00 Uhr bekam ich meine erste Wehe und ich weckte Herrn Kathy. Ich solle mich ruhig noch einmal umdrehen und weiterschlafen, bei der ersten Geburt würde es meist sowieso nicht so schnell gehen, meinte er. Dafür war ich aber viel zu nervös und aufgeregt. So stand ich also auf und machte mich, unter bereits recht regelmäßig kommenden Wehen, bereit für die Geburt. (Im nachhinein unvorstellbar welch Unsinn ich da betrieben habe. Aber wenn ich mich fremden Leuten völlig entblö.ßen muß, will ich ja schließlich nicht aussehen wie Frau Flodder persönlich. Außerdem hatte ich Horrorvisionen von unkontrollierter Darmentleerung unter den Presswehen, und mußte dem unbedingt vorher noch Abhilfe schaffen. 😉 )

Um 3.00 Uhr fuhren wir dann ins Krankenhaus, die Wehen kamen schon alle 5 Minuten und ich hatte bereits Schwierigkeiten sie zu veratmen.

Im Krankenhaus dann die üblichen Untersuchungen. Muttermund war bereits 5 cm geöffnet und ich dachte wow, das ist ja toll, und so schlimm war es ja noch gar nicht.

Es sollte aber dann noch weitere 5 Stunden dauern und um 08.00 Uhr war es dann endlich soweit. Ich durfte endlich pressen und hielt kurze Zeit später das schönste, weichste und wohlriechendste Baby im Arm, welches ich je gesehen hatte. Es war Liebe auf den ersten Blick. Wir hielten unser allergrößtes Glück im Arm, hielten inne und weinten stumm.

Geburt_Ida

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Wenn ich auf die letzten drei Jahre zurückblicke kommen eine Menge Gefühle in mir auf. Das Fräulein hat mein Leben von Heut auf Morgen vöölig auf den Kopf gestellt. Sie macht es mir im Alltag oft nicht leicht, aber mit der Zeit habe ich gelernt sie zu nehmen und dafür belohnt sie mich mit wunderbarer, bedingungsloser Liebe. Eine Liebe, wie sie zwischen Mutter und Kind wohl auch nicht viel größer sein kann.

Heute ist ein wirklich ganz besonderer Tag, denn mein Fräulein wird heute 3.

30 Mai 2009 at 9:48 am 35 Kommentare

Tragisch

Schon drei kleine Vogelküken sind hier in den letzten Tagen verendet. Bisher glücklicherweise noch keins von unseren kleinen Rotschwänzchen.

Das ist sehr tragisch, aber wieso eigentlich schleppen Nachbars Katzen die sterblichen Überreste halb zerkaut und halb verdaut immer vor UNSERE Terrassentür???

29 Mai 2009 at 9:52 am 6 Kommentare

Schmelzflocken

Ein Blick in den Spiegel bevor man das Haus verläßt, um einen netten Abend mit Kollegen zu verbringen, kann Gold wert sein.

Denn auch wenn es sich nicht, wie bei Mary, um Spe.rma handelte, sah der Abendschmelzflockenbrei mit Obstmischmasch von Herrn Tünnes nicht wirklich so viel anders aus.

29 Mai 2009 at 9:41 am Hinterlasse einen Kommentar

Summ, summ, summ

Seit einigen Tagen kommt im Vorabendprogramm vor dem Sandmännchen die Biene Maja.

Das das Fräulein hin und weg von dem kleinen Insekt ist, zeigte sich heute Morgen Früh Nacht. Da kam sie in unser Schlafzimmer und verkündete laut und deutlich:

Hallo, ich bin ab jetzt die Maja.

Was? Wie? Ach so, ja ok. Wird schon wieder dachte ich. Aber den ganzen Tag wenn ich sie mit ihrem Namen ansprach hieß es bloß:

Aber ich bin doch die Maja, Mama. Und du bist der Flip.

Als wir heute Nachmittag dann im Garten waren und sie die ganze Zeit das rege Treiben in den Blüten begutachtete, ermahnte ich sie bestimmt drei Mal, sie solle aufpassen, sonst würde sie noch gestochen.

Aber es kam wie es kommen mußte, es hat sich ausgemajat. 😉

27 Mai 2009 at 9:44 pm 2 Kommentare

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