Archive for 25 September 2009

Bäh

Kleinkinder mögen es ja sehr Dinge fallen zu lassen und ihnen hinterher zu schauen.

Herr Tünnes ist da keine Ausnahme, er sitzt im Hochstuhl streckt die Hand aus und läßt alles, was man ihm in die Hand gedrückt hat (um ihn zum länger Sitzen bleiben zu animieren), fallen und schaut lächelnd hinterher.

Im Buggy das gleiche Spiel. Jedesmal. Meist sind es ja nicht die allerwichtigsten Dinge die man dabei verliert, denn meinen Schlüssel bekommt er ja schon nicht mehr…

Worauf ich aber bitte jetzt echt keinen Bock mehr habe ist, daß er den Klodeckel öffnet um jegliches Spielzeug dort hinein zu werfen.

Heute saß das Fräulein auch noch drauf und so kam es für mich im wahrsten Sinne beim rausholen ziemlich Dicke. E.ke.lig!!!!!

Und da kommt bei den Kollegen doch immer mal wieder dieses Ereignis auf den Tisch. Phö. Lächerlich.

25 September 2009 at 8:11 pm 2 Kommentare

Des Nachts

Wenn hier einer für die nächtliche Ruhestörung zuständig ist, dann ist es das Fräulein, denn in Herrn Tünnes Zimmer bin ich Nachts nicht mehr gewesen seitdem er durchschläft.

Es gab Nächte, da kam das Fräulein bis zu 30 Mal in unser Schlafzimmer. Immer die gleiche Prozedur.

Rums, das Fräulein ist aus dem Bett gesprungen. Bambambam, das Fräulein läuft zur Zimmertür. Klackklack, sie öffnet ihre Tür. Krawumm, unsere Tür knallt gegen die Zimmerwand. Bambambam sie kommt ins Schlafzimmer gerannt und kitzelkitzelkitzel vom Fußende her in mein Bett gekrabbelt.

Egal wie müde ich war und wie gern ich sie doch oft einfach hätte liegen lassen wollen, ich habe sie immer wieder zurück ins Bett getragen, denn zu groß war die Angst, daß sie sich das bei uns Schlafen angwöhnt.

Naja, mittlerweile sind es höchstens zwei oder drei Nächte in der Woche, wo sie ein bis zweimal rüberkommt, aber im Normalfall immer mit dem entsprechendem Geräuschpegel, bei dem ich schon sofort wach bin, wenn sie nur ihren Fuß aus ihrem Bettchen setzt. Gestern Nacht war anders.

Ich hab seit Monaten Probleme beim Einschlafen und so lag ich um Mitternacht im Bett und grübelte über Dies und Das, als ich das Fräulein nebenan aufstehen hörte. Aber es war nicht das gewöhnliche Geräusch, ich merkte sofort, daß es besonders leise war. Auch ihre Schritte bis zur Zimmertür konnte ich nur hören, weil ich noch nicht schlief. Die Tür wurde äußerst leise geöffnet und als sie so vorsichtig und leise wie möglich in mein Bett krabbelte mußte ich schon fast anfangen laut loszulachen. Ich tat aber denoch so, als wäre ich gerade erst wach geworden und brachte sie wie üblich einfach wieder in ihr Bett.

Als ich sie heute Morgen dann auf die ungwöhnlich nächtliche Wanderung ansprach sagte sie mit einem verschmitzten Lächeln:

Ich wollte, daß du dieses Mal nichts bemerkst.

Oh was freu ich mich auf die nächsten Nächte. 🙄

25 September 2009 at 12:02 pm 2 Kommentare


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