Archive for November, 2009

Leberwursttoast

Unschön, wenn das Fräulein Ida mir im Kindergarten ihr gesamtes Frühstück in die Hände erbricht.

Ich finde Leberwursttoast riecht schon bescheiden wenn es frisch vor mir liegt….

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27 November 2009 at 9:47 am 5 Kommentare

Mit dem Zweiten

Vor vielen Jahren hatte ich einmal das Pfeiffersche Drüsenfieber.

Mit von der Partie war damals mein erster Herpesvirus und seit dem weiß ich auch, daß dieser an der Lippe unangenehm ist, aber am Auge fast unerträglich sein kann.

Am linken Auge saß er damals und seine Folgen bekomme ich im Winter immer wieder zu spüren.

Durch den Herpesvirus sind meine Tränenwege oben und unten damals zusammengewachsen oder verstopft oder was weiß ich und die Tränenflüssigkeit die das Auge so produziert konnten auf natürlichem Weg überhaupt nicht mehr abfließen, sondern kullerten allesamt immer einfach über die Lidkante aus dem Auge die Wange herunter.

Hört sich im ersten Moment nicht so dramatisch an, aber man hat ja so als gesunder Tränenwegskanalbesitzer überhaupt keine Ahnung, wieviel Tränenflüssigkeit so ein Auge am Tag produziert.

Mein ständiger Begleiter also vor Jahren: Taschentücher, viel Taschentücher.

Durch das ständige Wischen mit dem Taschentuch (oder bei Nichtvorhandensein, wahlweise auch mal mit der Hand oder dem Ärmel) hätte ich die Schminke auch gleich weglassen können hatte ich alle paar Wochen eine fiese eitrige Augenentzündung. Es war einfach rundum eine recht unangenehme Sache, da mein Auge wirklich ständig tränte und draußen war es durch Sonne und Wind oft einfach unerträglich. Die Haut war durch die Tränenflüssigkeit gerötet und vor fremden Menschen fand ich es einfach absolut unangenehm mir im Sekundentakt meine Tränchen wegwischen zu müssen.

Der Arzt riet mir zu einer Augen-OP, in der die Tränenwege wieder hergestellt werden sollten indem mir in die Tränenwegskanäle ein kleiner Schlauch gelegt werden sollte, der nach einer längeren Zeit dann wieder entfernt werden sollte.

Die erste OP verlief gut, allerdings waren die Tränenwege nach Ziehen des Schlauches immer noch nicht durchgängig.

Die zweite OP brachte dann beim OBEREN Tränenwegskanal den Erfolg und nach über 5 Jahren dauerentzündetem Auge und absolutem Unwohlsein war das Tränen meines Auges nicht mehr ganz so heftig.

Im Sommer merke ich es so gut wie gar nicht. Nur jetzt im Herbst und Winter bei Kälte, Wind, und trockener Heizungsluft tränt mein Auge einfach zu viel für NUR einen Tränenkanal.

Und so sehe ich nach nur zwei Spaziergängen mit den Kindern aus wie Karl Dall persönlich, habe rote, fleckige Haut unter meinem Auge, ich habe ein geschminktes und ein nahezu ungeschminktes Auge und es brennt im Auge wie als würde sich der erste Augenentzündung des Jahres anbahnen.

Ach ja, ich bleib dabei. Ich bin ein Frühlings- und Sommermensch.

26 November 2009 at 10:21 pm 6 Kommentare

Weihnachtseindrücke

Heute im Briefkasten ein kleines Heftchen unserer Pfarrgemeinde zu Weihnachten. Als ich es aufschlug und durchblätterte mußte ich doch arg schmunzeln.

Da waren ein paar Bilder, gemalt von den Kindern aus des Fräuleins Kindergarten, passend zu den Aussagen, die sie über Weihnachten gemacht haben.

Und als erstes steht da ein Kommentar von Ida, 3 Jahre:

Wir hängen Ketten mit Lampen auf, es leuchtet überall!

Tja mein liebes Fräulein Ida, erzähl das mal bitte dem Papa, der muß da nämlich noch mal in den Keller etwas suchen gehen!!

24 November 2009 at 9:30 pm 7 Kommentare

Papiergekritzel

War ich hier noch so sehr überrascht wie schnell das Fräulein Ida auf einmal die Begeisterung für das Zeichnen entdeckt hat kann ich sagen, daß sie mittlerweile tatsächlich Bilder malt die man sich ganz nett an den Kühlschrank oder an die Pinnwand heften kann.

(Lediglich den Drachen hab ich gefaltet und zusammen mit ihr auf´s Papier geklebt.)

Aber nicht nur malen kann das Fräulein Ida mittlerweile ganz schön, nein auch im Buchstaben schreiben malen probiert sie sich mehr und mehr. Waren das wohl noch die ersten Spielereien kann sie jetzt schon fast das ganze Alphabet und auch die meisten Zahlen von 1 bis 10 erkennen und benennen. Ihren Namen bringt sie mittlerweile auch schon gut erkennbar zu Papier.


Mama ich hab noch ein Herz dazu gemalt.

Hach mein Kind, momentan bist du sowieso einfach toll!

24 November 2009 at 9:20 pm 5 Kommentare

Have a break

Eigentlich steht der Maxi-Cosi nur noch in der Ecke weil ich noch nicht dazu gekommen bin ihn zu verkaufen…

…naja, auch kleine angehende Fußballfans müssen mal ein kleines Päuschen machen.

23 November 2009 at 10:41 pm 8 Kommentare

Unauffindbar

Momentan verbringt Herr Kathy seine arbeitsfreie Zeit im Keller. Nicht, daß wir ihn dorthin verbannt hätten, nein, er will muß den zum größten Teil noch im Rohbau befindlichen Keller nach und nach in einen tatsächlich nutzbaren Keller verwandeln. Sprich, er verlegt Trockenestrich, Bodenbeläge, er tapetziert, streicht, baut Regale, räumt Krams und Kisten von hier nach da, und und und.

So, und jetzt darf drei Mal geraten werden welche Kiste mit welchem Dekorationsschnickeldi gerade zur Zeit irgendwie unauffindbar ist…

🙄

22 November 2009 at 9:49 pm 10 Kommentare

Das Fräulein Ida badet

Seit Wochen kann man Herrn Tünnes eigentlich nicht eine Sekunde aus den Augen lassen und das meine ich ganz ernsthaft.
Das er hier sonst nur Scheißelkram macht ist ja nicht mal so dramatisch, aber das er dabei eine große Gefahr für sich selbst ist, hat er mir heute morgen noch einmal deutlich vor Augen gehalten, als er innerhalb von Sekunden fast durch die Setzstufen unserer Treppe in den Keller heruntergesegelt wäre.
Er ist sooo wahnsinnig schnell und hat überhaupt noch keine Ahnung von Gefahr und Risiko und manchmal denke ich, ich müßte ihn irgendwo anketten, damit solche Dinge nicht passieren.
Das kleine Problemchen ist halt nur, daß ich ja auch noch das Fräulein habe um das ich mich hin und wieder auch mal kümmern muß. (Ich frag mich immer, wie andere das mit noch mehr Kinder machen, ist mir echt ein Rätsel, jetzt ehrlich mal.)

Herr Tünnes bekam heute wieder eine 6fach- und die Pneumokokkenimpfung und der Arzt meinte noch so, daß er evtl. ein klein wenig schlecht drauf sein könnte am Nachmittag.

Und so war es dann auch. Leider stecken sich meine Kinder bei Launen sehr schnell an so hatte ich am Nachmittag gleich zwei Kinder, die vernörgelt und ein wenig schlecht gelaunt gleichzeitig versuchten auf meinen Arm zu klettern.

Da ich im Obergeschoß aber auch noch ein bisschen aufräumen wollte mußte, beschloss ich das Fräulein mal wieder in die Wanne zu stecken. (Ja, hier wird auch manchmal nur so zum Spaß gebadet.)

Erster Fehler: Denken, daß das Fräulein keinen Scheißelkram macht

Nur kurz war ich mit Herrn Tünnes eben Windeln wechseln, während das Fräulein mit dem Badeeimer das Wasser vor die Badewanne verfrachtete.
Erste Handtuch nass.

Zweiter Fehler: Badeeimer nicht entfernt

Der Wäscheständer stand im Badezimmer und da Herr Tünnes gerade so artig vor der Badewanne stand und auch nur mit der Hand so gerade bis zum Wasser kam, wollte ich die Wäsche eben abnehmen und zusammenfalten. Nur kurz habe ich gefaltete Wäsche eben in des Fräuleins Schrank gebracht als ich Freudenquietscher von Herrn Tünnes vernahm. Als ich wieder ins Badezimmer kam war Herr Tünnes gerade dabei (der Menge nach) den dritten oder vierten Badeeimer über sich zu ergießen.
Zweite und dritte Handtuch nass, Badvorleger nass, Herr Tünnes nass.

Dritter Fehler: Nassen Badvorleger nicht entfernt

Herrn Tünnes wieder auf den Wickeltisch gepackt und einmal komplett umgezogen. Ich hole wieder ein trockenes Handtuch aus dem Schrank und will den Badvorleger in die Dusche schmeißen, damit Herr Tünnes da nicht drüber läuft, da packt sich Herr Tünnes das Handtuch und schmeißt es in die Badewanne. Ich werde langsam unentspannt und werfe den Badvorleger in die Ecke statt in die Dusche und hole das Handtuch aus der Wanne und werfe es zu den restlichen nassen Sachen in den Waschtisch.
Und was macht der kleine Kerl? Der hat natürlich nichts besseres zu tun als in der Zwischenzeit über den noch in der Ecke liegenden nassen Badvorleger zu laufen und darauf herumzutrappeln, weil das so herrlich patschende Geräusche von sich gibt.

Es gibt Tage da ist das Leben einfach ein Hundenapf voll Katzenkot.

(via Hiddenlidar)

20 November 2009 at 6:04 pm 6 Kommentare

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