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Herr Tünnes

Herr Tünnes´ Entwicklung macht momentan gerade große Sprünge.

Das Fräulein Ida lernte in seinem Alter (15 Monate) gerade einmal richtig Laufen, konnte aber immerhin schon bis zu vier Wörter aneinanderreihen. Herr Tünnes spricht nach wie vor nicht ein einziges richtiges Wort. Aber immerhin weiß er mittlerweile fast immer, was man von ihm will, sprich, er versteht das Gesprochene. Er konzentriert sich halt nach wie vor auf den körperlichen Part und darf sogar aufgrund seiner Herumhampelei seit ein paar Wochen in seinem Hochstuhl ohne Bügel sitzen.

Wenn man ihn nach Dingen wie Nase, Ohren, Mund, Papa, Mama, Ida, usw. fragt, zeigt er wo sich diese Dinge befinden, und ganz nebenbei findet er seit diesem Spielchen auch treffsicher sein Nasenloch und weiß auch schon ganz genau, was man da so alles machen kann. Ich freu mich schon gar sehr auf noch so einen Popelhannes.

Sprachlich kommt also noch nicht wirklich was, auch wenn ich manchmal das Gefühl habe, daß er manchmal Wortmelodien immitiert. Aber immerhin kann er schon ein paar wenige Tiergeräusche nachmachen. Im Repertoire hat der kleine Mann: Schwein, Hund, Ente und Frosch. Na gut, Ente und Frosch klingen irgendwie ähnlich, aber „gack gack“ und „quak quak“ klingen doch auch sehr ähnlich.

Überhaupt kommuniziert Herr Tünnes mehr und mehr mit uns. Auf seine Weise halt, und die ist bei ihm fast immer mit viel Lachem verbunden. Er liebt es sich zu verstecken, oder mit mir um sein Bett fangen zu spielen. Zwischendurch lugt er dann vorsichtig hinter einer Ecke hervor und schaut mich mit seinem schelmischen Blick an und wartet darauf, daß ich irgendetwas lustiges tue. Dabei lacht er aus vollem Hals und ich lasse mich selten so sehr von einer Lache anstecken wie von seiner. Er kann einfach unglaublich herzlich lachen. Herrlich.

Was dem kleinsten Mann der Familie die größte Freude und ein breites Grinsen auf die Lippen zaubert ist eine, der Dusche frisch entstiegene, Frau Kathy. Immerhin jemand, der sich bei diesem Anblick noch erfreut. 😉 Denn sieht Herr Tünnes auch nur ein kleines bisschen nac.kte Haut an mir, kommt er quer durchs Zimmer gehechtet um seine kleinen Finger, freudesjauchzend, mit seinen scharfkantigen Fingernägeln schmerzhaft in mein Fleisch zu kneifen. Komischerweise beschränkt sich diese Angewohnheit nur auf mich und läßt nur einen einzigen Schluß zu – ich muß meine in den letzten Wochen dazugewonnen Pfunde Kilos schnellstmöglich wieder loswerden.

Was auch noch neu ist, ist die Angewohnheit sich ständig meine Hand zu schnappen und mich irgendwohin zu ziehen. Aber diese Angewohnheit nimm ich mit Kusshand, hat sie nämlich die Angwohnheit sich permanent von mir durch die Gegend tragen zu lassen fast gänzlich abgelöst.

Während das Fräulein mit sechs Monaten bereitwillig auf meinem Schoss gesessen hat und sich stundenlang Bücher vorlesen lies, interessiert sich Herr Tünnes gerade seit ein paar Tagen für Bücher. Und wenn dann auch nur Wimmbelbücher. Er hat da ein wirklich wunderschönes von Freunden geschenkt bekommen. So sitzen wir momentan vorwiegend Abends vor dem Buch und er findet gefallen daran, seinen Finger über Figuren und Dinge zu streifen und sich von mir sagen zu lassen, worum es sich dabei handelt.

Unser Herr Tünnes ist ein wirklich lustiges Kerlchen, ist für jeden Scheißelkram zu haben und wird vermutlich einmal der größte Kasperkopp. Er bereichert unseren Alltag unglaublich und ist hier nie nicht nimmer wegzudenken.

Übrigens hab ich gerade ein Video vom Fräulein Ida aus der Zeit gefunden und ich mußte gerade doch sehr schmunzeln. Für alle Passwortbesitzer gibt es dieses hier zu sehen.

4 Januar 2010 at 11:03 pm 9 Kommentare

Bewegungslegastheniker

Seit dem das Fräulein Ida ein kleines Baby war, tanzen wir fast täglich zu lauter Musik durch die Wohnung. Anfangs mit ihr auf dem Arm, mittlerweile jeder für sich. So auch heute Abend.

Fräulein Ida: Mama, mach das mal nicht so.

Frau Kathy: Wieso? Soll ich nicht so tanzen? Warum denn nicht?

Fräulein Ida: Weil das einfach nicht gut aussieht.

29 Dezember 2009 at 9:22 pm 11 Kommentare

Weihnachtseindrücke

Heute im Briefkasten ein kleines Heftchen unserer Pfarrgemeinde zu Weihnachten. Als ich es aufschlug und durchblätterte mußte ich doch arg schmunzeln.

Da waren ein paar Bilder, gemalt von den Kindern aus des Fräuleins Kindergarten, passend zu den Aussagen, die sie über Weihnachten gemacht haben.

Und als erstes steht da ein Kommentar von Ida, 3 Jahre:

Wir hängen Ketten mit Lampen auf, es leuchtet überall!

Tja mein liebes Fräulein Ida, erzähl das mal bitte dem Papa, der muß da nämlich noch mal in den Keller etwas suchen gehen!!

24 November 2009 at 9:30 pm 7 Kommentare

Umkleide

Fräulein Ida in der Damenumkleidekabine im Hallenbad:

Guck mal Mama, da sind ja meine Bru.stwarzen!

Keine zwei Minuten später:

Mama ich muß Pipi, ich kann mir aber auch wohl noch die Sch.eide zuhalten.

(Erwähnte ich einmal, daß das Fräulein Ida einfach nicht leise reden kann? Man kann sagen sie hat ein extrem lautes Organ. 🙄 )

12 November 2009 at 11:00 pm 8 Kommentare

Gelogen

Als ich das Fräulein heute vom Kindergarten abholte, kam sie aus der Kuschelecke, in der sie mit vielen anderen Kindern gespielt hatte.

Das erste was sie mir völlig außer Atem erzählen wollte, war das sie mit irgendjemandem auf der Matratze mit dem Kopf zusammengestoßen ist und sie gerade dabei war herauszufinden wer es denn gewesen sein könnte.

Fräulein Ida:

Ich hab alle gefragt, aber alle sagen immer Nein, nein, nein.

Und dann schaut sie völlig entrüstet und sagt streng:

Also da muß jetzt aber mal eeecht irgendjemand gelogen haben!!!

11 November 2009 at 11:00 pm 3 Kommentare

Fetzen XXIII

Zeit ist hier gerade Mangelware.

Fräulein Ida und Herr Tünnes zusammen in einem Raum ist momentan eine hoch brisante Mischung. Schon blöd, wenn kleinere Geschwister immer gerade genau da sein wollen wo man selber ist und genau mit den gleichen Spielsachen spielen wollen, mit dem man gerade selber spielt. 🙄

Meine erste Arbeitswoche liegt bereits hinter mir und es ist schockierend, was man in 15 Monten so alles vergessen erfolgreich verdrängen kann.

Herr Kathy hatte letzte Woche Geburtstag, den wir gestern mit Freunden nachgefeiert haben und ich bin scheinbar eine noch schlechtere Gastgeberin als ich dachte, denn von meinem gekochten Essen wurde fast nichts angerührt, während sich alle über die Rohkostplatte hermachten. Nächstes Mal dann halt nur Kaninchenfutter!

Heute hab ich auf dem St. Martinsumzug eine alte Freundin gesprochen. Sie ist Beleghebamme in einem nahegelegenen Krankenhaus und hat die Tage eine Sturzgeburt im Foyer des Krankenhauses erlebt. Ihre Version war  wesentlich amüsanter als die der Tageszeitung. 😉

Es gab Zeiten, da hab ich Kleider und Röcke gehasst wie die dazugehörigen Strumpfhosen. (Mag sein, daß an mir damals ein waschechter Junge verloren gegangen ist) Mittlerweile mag es die Frau Kathy allerdings auch ganz gerne Mal ein bisschen fraulicher.

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(Gastgeberinoutfit zu oben genannten Geburtstagsumtrunk)

8 November 2009 at 10:07 pm 8 Kommentare

Aha

Ich kann nicht mehr Trinken hat mein Magen gesagt.

Und dann hat er Öörrrrrrrrhhhhhh gesagt.

Mama Öörrrrrrrrhhhhhh hat er gesagt.

Öörrrrrrrrhhhhhh, Öörrrrrrrrhhhhhh, Öörrrrrrrrhhhhhh.

Mama Öörrrrrrrrhhhhhh. Hörst du??

20 Oktober 2009 at 10:19 pm 3 Kommentare

Beim Puzzlen

Fräulein Ida:

Das ist ja uuuunglaublich!!!!
Da lassen sich doch tatsächlich ein paar Teile finden die zusammenpassen…

Die Erkenntnis kommt irgendwie spät, zählt doch das Puzzlen zu ihren altbekannten Lieblingsbeschäftigungen.

18 Oktober 2009 at 8:26 pm 3 Kommentare

Nasenbluten

Hat das Fräulein einmal „Aua“ ist das immer ganz dramatisch.
Ein kleiner Kratzer am Finger und wir müssen gleich den Notarzt rufen den ganzen Arm verbinden.

Heute hatte ich Nasenbluten und als ich es bemerkte stand sie gerade vor mir und ich sagte ein wenig überrascht:
Oh, ich hab ja Blut an den Fingern.

Fräulein Ida geht einen Schritt zurück:
Fass mich aber bloß nicht damit an!

Sehr einfühlsam mein Fräulein, vielen, vielen Dank!
Der nächste Kratzer kommt bestimmt, und es könnte ja sein, daß wir dann nicht einmal Pflaster im Haus haben. Kann ja sein, nech?

16 Oktober 2009 at 8:24 pm Hinterlasse einen Kommentar

Nein

Liebes Fräulein, wenn du bemerkt das du Pipi mußt, mußt du nicht gleich direkt die Hosen herunterlassen, denn die Toilette kann durchaus auch einmal am anderen Ende des Hauses sein, und nicht direkt da wo du dich befindest.

(Und unser Besuch will deinen blanken Popo auch nicht durchs Wohnzimmer hüpfen sehen. Nein, das will er nicht!)

16 Oktober 2009 at 8:16 pm 6 Kommentare

Apotheke

Fräulein Ida:
Möchtest du etwas bei der Apotheke einkaufen.

Frau Kathy:
Oh ja gerne, hast du Kopfschmerztabletten?

Fräulein Ida:
Ja, hier bitte.

Frau Kathy:
Und hast du auch Mobilat-Salbe?

Fräulein Ida:
Nein.

Frau Kathy:
Hast du vielleicht eine andere Salbe für meinen kranken Rücken? Finalgon vielleicht?

Fräulein Ida:
Nein, ich habe gar keine Salben.
Da mußt du mal zu einem anderen Bäcker gehen.

Frau Kathy: ???

2 Oktober 2009 at 7:45 pm 4 Kommentare

Für fünf Minuten Ruhe

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Ist jetzt nicht so, als hätte ich das Schüsselchen Smacks absichtlich unter dem Tisch ausgeleert.

30 September 2009 at 12:37 pm 6 Kommentare

Sloganizer

Gerade sehr herzlich gelacht beim Sloganizer:

«Frau Kathy für Frauen die mitten im Leben stehen.»

«Frau Kathy – fantastisch einfach.»

«Frau Kathy belebt sofort.»

«Frau Kathy und es geht weiter.»

«Frau Kathy. Auffallend anziehend.»

«Frau Kathy. Qualität ganz oben – Preis ganz unten.»

«Frau Kathy erfrischt die Sinne.»

Ach, ich könnte ja den ganzen Abend weiter machen. 😉

(via Wortman)

29 September 2009 at 9:36 pm 6 Kommentare

AAaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhh

Ach ja.

Lustig, wenn Oma Kathy während der standesamtlichen Trauung auf einmal ein spitzes, extrem lautes und grelles AAaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhh von sich gibt.

DSC07868

Zugegeben, sie saß ein bisschen weiter weg und hatte einen recht schlechten Blickwinkel. 😉

29 September 2009 at 3:50 pm 1 Kommentar

Hatschi

Das Fräulein niest.

Mama, sag mal „Gesundheit Ida“.

Hm, sagt ihr noch „Gesundheit“?

(Laut Knigge sollte man das ja nicht tun, aber wenn ich es mir genau überlege, macht das noch fast jeder in meinem Bekanntenkreis.)

27 September 2009 at 9:06 pm 8 Kommentare

Bäh

Kleinkinder mögen es ja sehr Dinge fallen zu lassen und ihnen hinterher zu schauen.

Herr Tünnes ist da keine Ausnahme, er sitzt im Hochstuhl streckt die Hand aus und läßt alles, was man ihm in die Hand gedrückt hat (um ihn zum länger Sitzen bleiben zu animieren), fallen und schaut lächelnd hinterher.

Im Buggy das gleiche Spiel. Jedesmal. Meist sind es ja nicht die allerwichtigsten Dinge die man dabei verliert, denn meinen Schlüssel bekommt er ja schon nicht mehr…

Worauf ich aber bitte jetzt echt keinen Bock mehr habe ist, daß er den Klodeckel öffnet um jegliches Spielzeug dort hinein zu werfen.

Heute saß das Fräulein auch noch drauf und so kam es für mich im wahrsten Sinne beim rausholen ziemlich Dicke. E.ke.lig!!!!!

Und da kommt bei den Kollegen doch immer mal wieder dieses Ereignis auf den Tisch. Phö. Lächerlich.

25 September 2009 at 8:11 pm 2 Kommentare

Laub

Bei Facebook werden schon virtuelle Schneebälle geworfen, so weit sind wir hier aber noch lange nicht. 😉

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Hier gibt es täglich lange Spaziergänge und man höre und staune, seitdem das Fräulein mit dem Kindergarten zum Friedhof am anderen Ende des Ortes gegangen ist, ist sie unter die Spaziergänger bzw. O-Ton „Wanderer“ gegangen, das Laufrad bleibt stehen und sie darf dafür den Weg vorgeben.

Ich find´s toll, denn nun wird an schönen Stellen verweilt anstatt einfach dran vorbeigefahren.

24 September 2009 at 9:12 pm 3 Kommentare

Trend

Von wegen Prada, Vuitton, Gucci, Versace oder Dolce & Gabbana, wer was auf sich hält trägt Chicco. 😀

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17 September 2009 at 8:40 pm 1 Kommentar

Ohooo

Heute kein Ahaaa, sondern ein Ohooo.

Denn das war mein erster Gedanke, als ich heute im Dunkeln Herrn Tünnes wickeln wollte und die beiden Klebestreifen der Pampers aufgerissen habe.

Denn für einen ganz kurzen Moment leuchten die Klebestreifen hell auf.

9 September 2009 at 10:44 am 7 Kommentare

A P F E L

Das Fräulein interessiert sich seit einigen Wochen sehr für Buchstaben und fragt ständig nach, um was für einen Buchstaben es sich denn handelt.

Einige Buchstaben kennt sie auch schon sehr gut und so war ich nicht besonders erstaunt, als sie gerade vor dem Abendessen in einem Werbeblättchen des ortsansässigen Bäckers stöberte.

Fräulein Ida:

Aaaaaa
Aaaaaapppppp
Aaaaaappppppffffffffff
Aaaaaappppppffffffffffeeeeeeee
Aaaaaappppppffffffffffeeeeeeeellllllll

Mama, Apfel steht da!!!!

Frau Kathy rennt mit heruntergeklappter Kinnlade zum Kind:

WO????

Fräulein Ida deutet auf das Wort „Heringfilets“ und sagt:

Da!!!

(Für einen Moment dachte ich, ich hätte ein Wunderkind. 😉 )

4 September 2009 at 6:25 pm 13 Kommentare

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