Posts filed under ‘Mommy’

Das Fräulein Ida badet

Seit Wochen kann man Herrn Tünnes eigentlich nicht eine Sekunde aus den Augen lassen und das meine ich ganz ernsthaft.
Das er hier sonst nur Scheißelkram macht ist ja nicht mal so dramatisch, aber das er dabei eine große Gefahr für sich selbst ist, hat er mir heute morgen noch einmal deutlich vor Augen gehalten, als er innerhalb von Sekunden fast durch die Setzstufen unserer Treppe in den Keller heruntergesegelt wäre.
Er ist sooo wahnsinnig schnell und hat überhaupt noch keine Ahnung von Gefahr und Risiko und manchmal denke ich, ich müßte ihn irgendwo anketten, damit solche Dinge nicht passieren.
Das kleine Problemchen ist halt nur, daß ich ja auch noch das Fräulein habe um das ich mich hin und wieder auch mal kümmern muß. (Ich frag mich immer, wie andere das mit noch mehr Kinder machen, ist mir echt ein Rätsel, jetzt ehrlich mal.)

Herr Tünnes bekam heute wieder eine 6fach- und die Pneumokokkenimpfung und der Arzt meinte noch so, daß er evtl. ein klein wenig schlecht drauf sein könnte am Nachmittag.

Und so war es dann auch. Leider stecken sich meine Kinder bei Launen sehr schnell an so hatte ich am Nachmittag gleich zwei Kinder, die vernörgelt und ein wenig schlecht gelaunt gleichzeitig versuchten auf meinen Arm zu klettern.

Da ich im Obergeschoß aber auch noch ein bisschen aufräumen wollte mußte, beschloss ich das Fräulein mal wieder in die Wanne zu stecken. (Ja, hier wird auch manchmal nur so zum Spaß gebadet.)

Erster Fehler: Denken, daß das Fräulein keinen Scheißelkram macht

Nur kurz war ich mit Herrn Tünnes eben Windeln wechseln, während das Fräulein mit dem Badeeimer das Wasser vor die Badewanne verfrachtete.
Erste Handtuch nass.

Zweiter Fehler: Badeeimer nicht entfernt

Der Wäscheständer stand im Badezimmer und da Herr Tünnes gerade so artig vor der Badewanne stand und auch nur mit der Hand so gerade bis zum Wasser kam, wollte ich die Wäsche eben abnehmen und zusammenfalten. Nur kurz habe ich gefaltete Wäsche eben in des Fräuleins Schrank gebracht als ich Freudenquietscher von Herrn Tünnes vernahm. Als ich wieder ins Badezimmer kam war Herr Tünnes gerade dabei (der Menge nach) den dritten oder vierten Badeeimer über sich zu ergießen.
Zweite und dritte Handtuch nass, Badvorleger nass, Herr Tünnes nass.

Dritter Fehler: Nassen Badvorleger nicht entfernt

Herrn Tünnes wieder auf den Wickeltisch gepackt und einmal komplett umgezogen. Ich hole wieder ein trockenes Handtuch aus dem Schrank und will den Badvorleger in die Dusche schmeißen, damit Herr Tünnes da nicht drüber läuft, da packt sich Herr Tünnes das Handtuch und schmeißt es in die Badewanne. Ich werde langsam unentspannt und werfe den Badvorleger in die Ecke statt in die Dusche und hole das Handtuch aus der Wanne und werfe es zu den restlichen nassen Sachen in den Waschtisch.
Und was macht der kleine Kerl? Der hat natürlich nichts besseres zu tun als in der Zwischenzeit über den noch in der Ecke liegenden nassen Badvorleger zu laufen und darauf herumzutrappeln, weil das so herrlich patschende Geräusche von sich gibt.

Es gibt Tage da ist das Leben einfach ein Hundenapf voll Katzenkot.

(via Hiddenlidar)

20 November 2009 at 6:04 pm 6 Kommentare

Herbstnachmittag

Mensch war das ein Stürmchen gestern hier bei uns.

Normal bin ich ja nicht so der Herbstfan, aber bei so einem Sturm geh ich gerne vor die Tür und lasse mir den Wind um die Nase wehen und so haben Herr Tünnes und ich das Fräulein Ida mit dem Buggy vom Sport abgeholt.

Nachdem das Fräulein Ida mit dem Kommentar Wo issn unser Auto? erst gar nicht so begeistert war, nun zu Fuß den Kilometer nach Hause zu laufen, fand sie schnell gefallen daran, daß sie ein wenig Mühe hatte auf den Beinen stehen zu bleiben und was gestern wirklich wunderschön anzusehen war, waren die im Kreis tänzelnden Blättern, die anschließend recht hoch durch die Luft wirbelten.

Anschließend gab´s zur Belohnung heißen Kakao und Kekse aus dem bunten Möbelhaus und damit die beiden Zankhähne sich erst gar nicht aufeinander stürzen konnten, durfte Herr Tünnes kneten und das Fräulein Ida mit Rasierschaum und Fingerfarbe malen.

 

19 November 2009 at 11:08 am 3 Kommentare

Geburtstagsparty

Heute war des Fräuleins erste Geburtstagsparty.

Ein befreundetes Mädchen aus dem Kindergarten ist am Samstag 4 geworden und hat dies heute Nachmittag gefeiert.

Neben Ida waren noch 3 andere Kinder da und ich war schon sehr gespannt, ob sie denn den ganzen Nachmittag über in einer fremden Umgebung und mit fremden Erwachsenen bleiben würde. Denn wenn wir mal irgendwo sind, möchte sie am liebsten nach einer halben Stunde schon wieder nach Hause.

Aber anscheinend war das alles kein Problem. Als ich sie am Abend abholte, dröhnte mir schon die laute Musik entgegen und ein quietschvergnügtes Fräulein tanzte mit zwei anderen Kindern wild durch das Wohnzimmer. Wir machen Party wurde mir zugerufen. Ah so. Na dann.

Angesichts der Tatsache, daß sie beim Hinbringen schon so wild durch die Gegend sprang war ich davon ausgegangen, daß sie heute dann wohl mal etwas eher ins Bett gehen würde. Dem war aber dann wohl nicht so, denn während Herr Kathy sie noch ins Bett brachte, lag Frau Kathy um 19.30 Uhr, für nur mal eben kurz dösen, auf dem Bett und war auch schon entschlummert.

Hach, so kurze Schläfchen sind doch was feines.

16 November 2009 at 10:43 pm 4 Kommentare

Fetzen XXIII

Zeit ist hier gerade Mangelware.

Fräulein Ida und Herr Tünnes zusammen in einem Raum ist momentan eine hoch brisante Mischung. Schon blöd, wenn kleinere Geschwister immer gerade genau da sein wollen wo man selber ist und genau mit den gleichen Spielsachen spielen wollen, mit dem man gerade selber spielt. 🙄

Meine erste Arbeitswoche liegt bereits hinter mir und es ist schockierend, was man in 15 Monten so alles vergessen erfolgreich verdrängen kann.

Herr Kathy hatte letzte Woche Geburtstag, den wir gestern mit Freunden nachgefeiert haben und ich bin scheinbar eine noch schlechtere Gastgeberin als ich dachte, denn von meinem gekochten Essen wurde fast nichts angerührt, während sich alle über die Rohkostplatte hermachten. Nächstes Mal dann halt nur Kaninchenfutter!

Heute hab ich auf dem St. Martinsumzug eine alte Freundin gesprochen. Sie ist Beleghebamme in einem nahegelegenen Krankenhaus und hat die Tage eine Sturzgeburt im Foyer des Krankenhauses erlebt. Ihre Version war  wesentlich amüsanter als die der Tageszeitung. 😉

Es gab Zeiten, da hab ich Kleider und Röcke gehasst wie die dazugehörigen Strumpfhosen. (Mag sein, daß an mir damals ein waschechter Junge verloren gegangen ist) Mittlerweile mag es die Frau Kathy allerdings auch ganz gerne Mal ein bisschen fraulicher.

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(Gastgeberinoutfit zu oben genannten Geburtstagsumtrunk)

8 November 2009 at 10:07 pm 8 Kommentare

Zwischenschlummer

Herr Tünnes lehnt Schlaf momentan kategorisch ab.

Tagsüber hat er seine bis zu drei Stunden Mittagsschlaf mal eben auf 45-60 Minuten reduziert und die Nacht erklärt er so zwischen 4 und 5 Uhr für beendet. Das er dann um die Mittagszeit hundemüde ist, ist dann ja auch nicht weiter verwunderlich, umso mehr dann aber das er mitten am Tag außerhalb seines Bettes noch auf meinem Arm einschläft.

Und so mußte ich dann doch schmunzeln, als er zum Ausziehen zwar aus eigener Kraft vor mir stand, jedoch tief und fest am schlummern war. 😉

3 November 2009 at 3:24 pm 2 Kommentare

Spocht

Herr Tünnes ist eine kleine Wildsau, keine zwei Sekunden kann er irgendwo verweilen. Seit Wochen hab ich eigentlich nichts anderes zu tun, als hinter ihm herzurennen und ihn vor Stürzen von irgendwelchen Stühlen, Schränken, Tischen, Kisten, Vorsprüngen, etc. zu bewahren.

Er hat halt momentan den totalen Entdeckerdrang und sieht so gar nicht ein, warum es bestimmte Dinge gibt, an die er nicht herankommen darf und so hab ich heute den Rat der Tagesmutter angenommen, und bin mit ihm zum ersten mal zum Kinderturnen gegangen. Ich wäre von selbst gar nicht auf die Idee gekommen da dieses Turnen erst für Kinder ab zwei Jahren ist, aber so standen wir heute um 16.00 Uhr umgezogen und sportbereit in der Halle.

Mit absolutem Abstand war unsere kleine Wildsau das jüngste und kleinste Kind in der Halle und alle Kinder bedachten ihn mit staunenden und alle Mütter mich mit skeptischen Blicken á la was will die hier mit dem Kleenen…

Herr Tünnes aber fand die vielen herumlaufenden und tobenden Kinder einfach nur toll und rannte die erste viertel Stunde wie wild hinter alles und jedem hinterher und quiekte dabei wie ein kleines Ferkelchen. 😉

Als dann Tramboline, Kisten, Bänke und Balancierbalken aufgebaut wurden, war der kleine Mann einfach nicht mehr zu bremsen.

Er kletterte, krabbelte, sprang, schoß Bälle und was mich am meisten erstaunt hat, er ging extrem sicher über den Balancierbalken.

Auch wenn er bei bestimmten Dingen natürlich einfach nicht so mitgemacht hat, wie das von der Vorturntante gedacht war, fand ich, daß er absolut toll durchgehalten hat und ihm das ganze bezüglich soziale Kontakte mit anderen Kindern einfach nur gut getan hat.

Wir werden definitiv jetzt wöchentlich mit von der Partie sein und ganz nebenbei, selbst die Frau Mama kam angesichts der Waghalsigkeit ihres Sohnes echt ins Schwitzen. 😉

2 November 2009 at 11:08 pm 1 Kommentar

Mantra

Fräulein Ida nach dem Baden:

Der Lutz ist 1…ähm ich bin ja 3…. und duuuu? Du bist doch schon….äh VIERUNDVIERZIG, oder!!!!!

(Als wenn diese Zahl nicht schon schockierend genug gewesen wäre, denn nicht einmal Herr Kathy ist gestern so alt geworden, schreit sie mir diese tatsächlich auch noch lauthals ins Gesicht. Kinder sind soooo grausam!)

Mein Mantra für heute:
Sie lernt gerade die Welt der Zahlen kennen und experimentiert gerade ein bisschen.

30 Oktober 2009 at 9:35 pm 6 Kommentare

Kleidermännchen

Das Fräulein Ida ist ein Morgenmuffel.

Erst will sie nicht aus dem Bett, und dann will sie sich weder Waschen, noch Zähne putzen, noch Kämmen, noch Anziehen, noch Frühstücken, noch sonst etwas.

Anziehen war immer schon besonders problematisch, denn egal was Frau Kathy aus dem Schrank zieht, es ist zu eng, zu weit, zu groß, zu bunt, zu eintönig, zu was weiß ich.

Dann las ich bei Frau Antonmann vom Kleidermännchen und fand das irgendwie nicht nur süß, sondern auch ziemlich originell. So kam mir der Gedanke das Kleidermännchen auch einmal am Fräulein zu testen.

Und siehe da. Das Fräulein Ida und ich legen Abends vor dem Schlafen gehen das Kleidermännchen zurecht und am Morgen werden die Sachen ohne Murren und Knurren angezogen, die sie sonst sicherlich lauthals boykottiert hätte.

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(Wenn ich es so ausgebreitet auf dem Boden liegen sehe, denke ich immer, Mensch, so groß isse doch noch gar nicht!)

Liebste Frau Antonmann, Ihre Ideen sind einfach immer wunderprächtig.

(Brotkekse sind hier übrigens auch immer noch ein Muß!)

21 Oktober 2009 at 8:55 pm Hinterlasse einen Kommentar

Tag 1

Denkbar schlechter hätte die Nacht vor dem ersten Tag bei der Tagesmutter gar nicht sein können.

Das Fräulein ist total erkältet und hustet was das Zeug hält, ab 23.00 Uhr brüllte sie im zehn-Minuten-Takt nach mir. Irgendwann so gegen 2.00 Uhr endlich Ruhe. Aber eigentlich muß ich nicht weiterschreiben, oder? Denn um 2.30 Uhr meldete sich Herr Tünnes zu Wort. Er zahnt und hat eine Windeldermatitis, die mir schon beim bloßen Hinschauen die Tränen in die Augen treibt. Autsch!

Um 5.00 Uhr dann für eine halbe Stunde Ruhe und dann war die Nacht auch schon vorbei.

Im Normalfall beginnt Herr Tünnes seinen Mittagsschlaf so gegen 10.30 Uhr/11.00 Uhr, länger hält er einfach noch nicht durch, und ich fragte mich bereits heute Morgen, wie der kleine Mann den Vormittag denn wohl nach solch einer Nacht und mit wundem Popo bei der Tagesmutter überstehen will und so wollte ich ihn eigentlich schon lieber zu Hause behalten, doch ein Telefonat mit der Tagesmutter stimmte mich dann doch noch um. Ich war ja da und hätte ihn sofort wieder abholen können.

Aber manchmal sollte man halt einfach nicht so viel Denken, denn sind die Kleinen erst eimal außer Haus geht´s ja bekanntlich recht gut. Er hat den ganzen Vormittag mit den anderen Kindern gespielt, war draußen und hat besser durchgehalten als er das wohl zu Hause gemacht hätte und ist mit den anderen Kindern zusammen erst nach dem Mittagessen ins Bett gegangen, und so konnte ich heute um 14.00 Uhr einen ausgeschlafenen und gutgelaunten Herrn Tünnes abholen.

Leider hat er immer noch Windeldermatitis und des Fräuleins Laune bei Erkältung ließen mich den freien Vormittag, den ich mir zum auskurieren meiner eigenen Erkältung gegönnt hatte, schnell vergessen. 😉

(Übrigens zufällig gerade bei den Vollmer´s einen interessanten und anregenden Beitrag gelesen, der mich zur Zeit natürlich sehr anspricht und an dieser Stelle ganz gut passt. Sollte man seine Kleinkinder grundsätzlich überhaupt in die Tagesbetreuung geben oder lieber zu Hause bleiben?)

20 Oktober 2009 at 10:15 pm 7 Kommentare

Seltsam

Ein seltsames Gefühl stellt sich heute Abend bei mir ein.

Niemals nicht bin ich die Person, die Schwierigkeiten damit hat, ihre Kinder in gute Betreuung zu geben.

Und doch ist es ein Unterschied, ob ich das Kindelein zur Oma nach Nebenan oder zur Tagesmutter gebe.

Ich weiß, daß es meinem allerliebsten Schatz bei dieser Frau ganz besonders gut gehen wird.
Und doch, ist er ab morgen nicht mehr rund um die Uhr mit mir zusammen.

Seltsam das. Irgendwie.

19 Oktober 2009 at 9:47 pm Hinterlasse einen Kommentar

Kraxelhannes

Schon seit Wochen kann man den jüngsten Klopskopp des Hauses wirklich keine Sekunde aus den Augen lassen.

Jede Treppe, jede Leiter, jeder auch noch so kleinste Vorsprung wird genutzt um darauf wie wild herumzuklettern. Denn das Ziel ist klar. Hoch! Dahin, wo all die Dinge liegen, die man gerne hätte, aber nicht haben darf.

Herr Tünnes ist übersäht mit blauen Flecken. Am Kopf und an den Beinen ist es am Schlimmsten. Jedes Mal wenn mich jemand fragt, wo er denn die heftigen blauen Flecken her hat, bekomme ich ein schlechtes Gewissen nicht vernünftig auf ihn Acht gegeben zu haben. Nachdem ich mir nach einem etwas größeren Sturz einmal heftig Vorwürfe gemacht habe, weiß ich aber mittlerweile, daß es einfach unmöglich ist, ihn vor sämtlichen Stürzen zu bewahren. Selbst wenn ich direkt hinter ihm stehe kann es passieren, daß er mir unglücklich durch die Finger rutscht.

Das Fräulein war da ganz anders. Sie war langsam und vorsichtig. Man konnte sie ohne Treppensicherung hoch und runter lassen, ohne Angst zu haben, daß sie gleich die ganze Treppe heruntersegelt wenn man nicht hinter ihr stand. (Herr Tünnes macht sich starr wie ein Brett und rutscht einfach auf dem Bauch von oben bis nach unten in einer Tour hinunter)

Das Fräulein Ida hatte sich schnell damit abgefunden, wenn ein Schrank mit einem Schloss versiegelt war. Zu war halt zu. Herr Tünnes reißt und zerrt daran herum, bis er es tatsächlich offen hat. Und auch wenn man dann meint, och, mit den Dingen kann er ja eigentlich keinen Quatsch machen, Herr Tünnes belehrt uns eines Besseren.

Und wie der kleine Mann seine Wut zum Ausdruck bringen kann. Zu schön!

Da steht er im übrigen eimal seiner großen Schwester in nichts nach. Irgendwann zerspringen hier noch einmal unsere Scheiben. 🙄

Jemand zufällig auch so ein Exemplar zu Hause, der mir vielleicht erzählen mag, daß durchaus noch die Möglichkeit besteht, daß er sich zu einem ruhigen und ausgeglichenen Jungen entwickelt?

19 Oktober 2009 at 9:29 pm 6 Kommentare

Nasenbluten

Hat das Fräulein einmal „Aua“ ist das immer ganz dramatisch.
Ein kleiner Kratzer am Finger und wir müssen gleich den Notarzt rufen den ganzen Arm verbinden.

Heute hatte ich Nasenbluten und als ich es bemerkte stand sie gerade vor mir und ich sagte ein wenig überrascht:
Oh, ich hab ja Blut an den Fingern.

Fräulein Ida geht einen Schritt zurück:
Fass mich aber bloß nicht damit an!

Sehr einfühlsam mein Fräulein, vielen, vielen Dank!
Der nächste Kratzer kommt bestimmt, und es könnte ja sein, daß wir dann nicht einmal Pflaster im Haus haben. Kann ja sein, nech?

16 Oktober 2009 at 8:24 pm Hinterlasse einen Kommentar

Nein

Liebes Fräulein, wenn du bemerkt das du Pipi mußt, mußt du nicht gleich direkt die Hosen herunterlassen, denn die Toilette kann durchaus auch einmal am anderen Ende des Hauses sein, und nicht direkt da wo du dich befindest.

(Und unser Besuch will deinen blanken Popo auch nicht durchs Wohnzimmer hüpfen sehen. Nein, das will er nicht!)

16 Oktober 2009 at 8:16 pm 6 Kommentare

Zauberei

Fräulein Ida sitzt mit einem Stöckchen auf der Wippe und trällert mir zu:

Fräulein Ida: Mama, ich bin eine Zauberin, du darfst dir jetzt was wünschen.

Frau Kathy: Oh, da wünsche ich mir, daß der Papa nicht mehr so viel Arbeiten muß und mehr Zeit für uns hat.

Fräulein Ida: Hm, das kann ich leider leider nicht zaubern…aber wenn du ein Auto willst das zauber ich dir herbei.

Ach ja, auch nicht schlecht.

15 Oktober 2009 at 9:10 am 2 Kommentare

Apfel und Ei

Heute klingelte es an der Tür. Drei Jungs im Alter von ca. 8 Jahren standen vor der Tür und hielten mir ein paar Süßigkeiten unter die Nase.

„Wir spielen Apfel und Ei.“ hieß es, noch bevor ich mir irgenwelche Hoffnungen auf den leckeren Schlickerkram machen konnte.

Ich natürlich keine Ahnung was das ist und so mußte ich erst einmal aufgeklärt werden. Hier entlang für ähnlich Ahnungslose.

Blöd, wenn ich an Süßkram lediglich meine heißgeliebte, ALLERLETZTE Packung Oreo´s opfern muß, um kein Spielverderber zu sein und dafür lediglich ein Hanuta und ein Müsliriegel bekomme.

Na, die haben sie dann ja wirklich „für´n Appel und´n Ei“ bekommen. 😦

14 Oktober 2009 at 10:15 pm 8 Kommentare

Phö

Es kommt ja häufig vor, daß Herr und Frau Kathy in Anwesenheit ihrer zwei Scheißelkram deluxe verzapfenden Kinder sich in ein und dem gleichen Moment einander zuwenden, augenrollend Blicke austauschen und verdächtig auffallend stark die Köpfe schütteln…

…doch heute sagte Herr Kathy noch:

Aber DU hast sie in die Welt gesetzt!

Phö!

12 Oktober 2009 at 8:41 pm 6 Kommentare

Röckschen

Vor einigen Wochen hab ich in einem Anfall einen Rock gekauft. Einen Jeansrock. Vielleicht ist er eine Nummer zu klein, Sitzt recht eng und knaggisch an der Hüfte irgendwie, ist aber irre bequem.

Heute hab ich ihn das erste Mal angezogen und hab mich zu Hause auch ganz wohl gefühlt.

Bei einem Termin in der Bank mit Stiefeln statt Stulpen fühlte ich mich nach einigen Blicken dann allerdings nicht mehr so gut, irgendwie.

Zu nuttig kurz??? Oder was?

DSC08376

12 Oktober 2009 at 8:30 pm 18 Kommentare

Fräulein Ida sagt

Drück mich nicht so viel, meine Haut geht dann kaputt!

12 Oktober 2009 at 8:13 pm 4 Kommentare

Seit dem letzten Beitrag II

Freitag Vormittag bei strahlendem Sonnenschein war dann die große Verabschiedung unserer Oma Vier.

Alle Eltern, die Zeit und Lust hatten, durften ebenso an der Verabschiedung teilnehmen und so stand ich mit einigen anderen Eltern schon auf dem Kirchplatz um auf die Kinder zu warten.

Während die Kinder des kirchlichen Kindergartens gesittet in Reih und Glied den Kirchplatz betraten und sich ordnungsgemäß nacheinander aufstellten, kamen die Kinder aus unserem Kindergarten auch Hand in Hand angetrottet, jedoch Reih und Glied nenn ich da einmal etwas anderes. 😉

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(WordPress macht mich noch mal ganz kirre bei dem Einfügen von Bildern, GRRRRR!!!)

Als Oma Vier dann aus ihrem Lädchen kam und bei dem Anblick, der sich ihr da bot, mit ihrem schneeweißen Taschentuch ihre Tränchen trocknen mußte, war bei mir dann auch direkt gleich erst einmal Knierperalarm angesagt.

DSC08209

Und so verabschiedeten sich 80 Kinder (laut Tageszeitung, ich glaube, es waren ein paar weniger) unseres Dorfes  mit Liedern, Gedichten und selbstgebackenem Kuchen von unserer Oma Vier.

Ob der Satz:

Zur Not hab ich in Zukunft aber immer noch ein Bonbon zu Hause.

auch für Erwachsene gilt? 😉

10 Oktober 2009 at 9:55 pm 5 Kommentare

Was wäre wenn

Heute war ich mit vier Kindern auf dem Spielplatz.
Das Fräulein hatte eine Freundin und ihren Bruder aus dem Kindergarten zu Besuch.

Eine 4jährige, zwei 3jährige und ein gerade 1jähriges Kind die um mich herumwuseln und alle mächtig Spaß haben.
Ganz kurz kam der Gedanke auf, was wäre wenn….

😀

7 Oktober 2009 at 9:27 pm 12 Kommentare

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