Posts filed under ‘peinlich’

Feuerteufel

Herr Tünnes hat schon seit langem die Herdknöpfe für sich entdeckt, und dabei meine ich leider nicht nur die von des Fräuleins Spielküche.

Bisher ist er nicht so groß, als das ich mir Sorgen hätte machen müssen, daß er sich bei Anschalten des Herdes Verbrennungen zuzieht, denn bis er einen Stuhl bis zum Herd geschoben hat, bin ich zehn Mal bei ihm.

Schon oft hat er den Herd durch die Drehknöpfe angemacht und, da ich immer in seiner Nähe bin habe ich sie immer direkt wieder ausgemacht, natürlich mit den üblichen Verbotsfloskeln.

Da mir in unserer Küche irgendwie zu wenig Arbeitsfläche vorhanden ist, liegt auf unserem Herd bei Nichtgebrauch eine Holzplatte.

Heute Morgen war ich einen Moment zu lange mit dem Fräulein Ida in der Küche beschäftigt und der kleine Mann muß unbemerkt die Herdplatte angestellt haben, natürlich auf die höchste Stufe.

Als das Fräulein auf einmal fragte:  Warum dampft´s denn hier so? war es leider schon ein bisschen zu spät. Der Rauch verteilte sich in sekundenschnelle und man konnte es von jetzt auf gleich kaum aushalten in der Küche.

Wenn ich mir so überlege, wie alt der kleine Herr Tünnes ist und wieviel Scheißelkram er in dieser kurzen Zeit schon so angestellt hat, dann möchte ich lieber nicht weiterdenken.

Manchmal denke ich, ich bin einfach zu unachtsam, erkenne einfach nicht alle Gefahrenquellen, die er mühelos in sekundenschnelle findet. Für ihn müsste ich eigentlich permanent in Bereitschaft stehen, ihn niemals aus den Augen lassen. Das geht im Alltag aber schlecht, denn hier ist noch ein Kind, daß auf nachdrückliche Weise versucht meine alleinige Aufmerksamkeit einzufordern. Wirklich doof das.

Ich glaube, da ein neuer Herd wohl momentan einfach nicht drin sitzt, wird dann wohl diese Investition auch erst einmal ihren Zweck erfüllen.

Angesichts der Tatsache, daß die Geschichte heute Morgen auch anders hätte ausgehen können, (wäre die Holzplatte nicht auf dem Herd gewesen, hätten wir vermutlich kurze Zeit später das Haus verlassen) war ich doch recht niedergeschlagen heute.

Immerhin hat es des Fräulein´s Selbstwertgefühl aber gutgetan, denn ich hab ihr natürlich gesagt, wie toll sie aufgepasst hat:

Mama, ich bin schlau, oder? Ich bin soooo schlau, ich bin die schlauste hier im Dorf, oder? Sogar noch schlauer als die Kinder im Kindergarten.

8 Januar 2010 at 10:26 pm 10 Kommentare

Leberwursttoast

Unschön, wenn das Fräulein Ida mir im Kindergarten ihr gesamtes Frühstück in die Hände erbricht.

Ich finde Leberwursttoast riecht schon bescheiden wenn es frisch vor mir liegt….

27 November 2009 at 9:47 am 5 Kommentare

Nein

Liebes Fräulein, wenn du bemerkt das du Pipi mußt, mußt du nicht gleich direkt die Hosen herunterlassen, denn die Toilette kann durchaus auch einmal am anderen Ende des Hauses sein, und nicht direkt da wo du dich befindest.

(Und unser Besuch will deinen blanken Popo auch nicht durchs Wohnzimmer hüpfen sehen. Nein, das will er nicht!)

16 Oktober 2009 at 8:16 pm 6 Kommentare

Nicht lustig

Hat jemand von Euch vielleicht eine Ahnung, wieviel Kraft hinter einer beim Nähen abgebrochenen Nadel steckt?

Unschön, wenn einem dann die abgebrochene Spitze mit diesem Tempo ins Gesicht springt.

Autsch. 😦

1 Oktober 2009 at 9:33 pm 7 Kommentare

J.

Normal bin ich ja nicht wirklich so schnell aus der Fassung zu bringen. Das heißt, zumindest kann ich mich immer sehr gut zurücknehmen und ich äußere mich nicht sehr schnell bei Dingen, die mich eigentlich nichts angehen.

Der Mann meiner zweitältesten Schwester und ich, daß funktioniert irgendwie nicht so richtig. Für meinen Geschmack ist er einfach zu extrem, extrem in jeglicher Hinsicht. Er ist der Tollste, der Beste, er hat immer Recht, er ist in Sekunden auf 180 und vom vernünftigen Umgang mit Menschen hat er scheinbar noch nie etwas gehört.

Aus erster Ehe hat er eine Tochter (15 Jahre) und mit meiner Schwester hat er jetzt zwei Kinder. Seine erste Tochter (J.) ist seit der Scheidung mit seiner Ex-Frau ständig hin- und hergerissen worden. Erst bei seiner Ex-Frau, dann bei ihm und meiner Schwester, dann wieder lange bei seiner Ex-Frau und nun, nach ihrer erneuten Scheidung mit einem weiteren Mann ist sie jetzt seit ein paar Monaten wieder bei meiner Schwester und meinem Schwager.

Heute auf der Hochzeit meiner anderen Schwester saß J. mit dem jüngsten Kind der Familie (11 Monate) auf dem Schoß und alberte mit ihm herum. Dabei stoß der Kleine versehentlich an die Tischkante und fing natürlich an zu Weinen. Wie von der Tarantel gestochen sprang mein Schwager auf und fuhr sie an, wie sie nur so „blöd“ sein könnte und ob sie nicht vernünftig auf ihn aufpassen könnte. Er nahm ihn an sich und tröstete ihn, während J. verständlicherweise in Tränen ausbrach. Dieses Mädchen ist 15 Jahre alt, muß ständig die Verantwortung für ihre kleinen Stiefgeschwister übernehmen und bekommt dafür nur ständig irgendwelche Vorhaltungen zu hören.

Ich sagte ja bereits, mein Schwager ist extrem. Denn leider gab ein Wort das andere und schon wenige Sätze später hieß es, sie könne gleich morgen ihre Koffer packen und ausziehen!!!!

Mir fiel die Kinnlade runter. Wie kann man seiner Tochter so etwas sagen, noch dazu, wo sie die ganze Jugend eigentlich nur hin- und hergeschubst wurde und irgendwie nie richtig zu irgendeiner Familie zu gehören schien.

Sofort ergriff ich das Wort und habe entsetzt meine Meinung kundgetan. Am liebsten wäre ich aufgestanden und hätte ihm eine gescheuert. Mehr ging leider in dieser Situation nicht.

J. tut mir so unendlich leid, ich bin in einer großartigen Familie groß geworden und kann mir einfach nicht vorstellen, wie es sich anfühlen muß weder bei seiner Mutter noch bei seinem Vater eine Familie zu finden.

Ich bin immer noch total schockiert und weiß nicht so recht, wie ich mit dieser Situation umgehen soll. Ich habe das Thema angesichts der standesamtlichen Hochzeit meiner älteren Schwester auf sich beruhen lassen, jedoch würde ich das Thema gerne noch einmal ansprechen, auch wenn ich weiß, daß man mit meinem Schwager absolut nicht diskutieren kann.

Selbst heute hat er die Verletzung, die er seiner Tochter zugefügt hat, überhaupt nicht als solche gesehen, er hat sich selbst als Opfer gefühlt, er wäre immer der Buhmann und alle würden immer auf ihm herumhacken. Er war schon drauf und dran mit dem Taxi nach Hause zu fahren.

Wie kann man einem solchen Menschen eigentlich noch helfen???

Für J. wünsche ich mir von Herzen, daß sie es schafft sich trotz ihrer „verkorksten“ Jugend ein glückliches Leben aufzubauen, hoffentlich dann mit einer eigenen, richtigen Familie!!

26 September 2009 at 10:58 pm 15 Kommentare

Jahre später

Kennt ihr das, daß ihr Euch für bestimmte Dinge, die mal passiert sind oder die ihr mal gemacht habt, beim Gedanken daran, selbst Jahre später noch in Grund und Boden schämt, als wäre es gerade eben erst passiert?

Am Wochenende haben wir uns mit einem ehemaligen Studienkollegen von Herrn Kathy getroffen. Seit dem ich ihn kenne gibt es vielleicht einmal im Jahr ein Treffen zwischen uns. Also keine besonders enge Freundschaft.

Dieser Studienkollege war vor etwas über 6 Jahren auf unsere kirchliche Hochzeit geladen und kam mit seiner damaligen Lebensgefährtin auch zur Kirche und fuhr anschließend mit hierhin, wo wir unsere Hochzeit mit Verwandten und Freunden feierten.

Noch vor dem Essen kamen die beiden zu uns und verabschiedeten sich. Sie hätte plötzlich starke Kopfschmerzen bekommen und müßte unbedingt nach Hause fahren. Es tat uns schrecklich leid und wir konnten sie auch leider überhaupt nicht zum Bleiben überreden. Das ihr plötzliches Verschwinden einen anderen Grund als die Kopfschmerzen haben könnte, darauf sind wir gar nicht erst gekommen.

Wie sich nämlich Wochen später herausstellte, hatten wir die beiden bei unserer Sitzplatzverteilung schlicht und einfach vergessen und statt uns unseren Fehler einfach zu sagen, sind die beiden einfach gegangen, um uns die Peinlichkeit zu ersparen.

Und nun sind schon so viele Jahre vergangen und wir waren kurz nach Herrn Tünnes Geburt sogar auf seiner Hochzeit, und doch überkommt mich ein plötzliches Schaudern und so eine Art Schamgefühl wenn ich kurz vor einem Treffen daran denke, daß ich ihm bald wieder gegenüberstehen werde.
Un.an.ge.nehm!!

8 Juli 2009 at 3:53 pm 5 Kommentare

Gedächtnis

Ich war ja eigentlich immer schon sehr vergesslich, doch seit Tünnes Geburt nimmt meine Vergesslichkeit neue Dimensionen an.

Über den Tag verteilt passieren so viele Dinge, von denen ich denke, daß muß ich heute Abend unbedingt bloggen.

Und wenn ich dann hier sitze, fällt mir nichts, aber auch wirklich gar nichts mehr ein.

Das soll ja mit dem Alter immer schlimmer werden….

…wie alt war ich gleich noch?

6 Juli 2009 at 9:51 pm 2 Kommentare

U8

Gestern war ich mit dem Fräulein Ida beim Kinderarzt.

Eigentlich dachte ich, wir wären dort, um die U7a zu machen, die ja jetzt für Kinder vom 34.-36. Lebensmonat gemacht wird.

Wir also beim Arzt und das Kind macht brav alle Übungen und Dinge mit, die der Arzt von ihr verlangt. Lediglich beim Malen gibt es noch ein paar Bemängelungen.

Der Arzt stellt bei ihr einen Knick-Senk-Spreiz-Fuß fest und stellt eine Überweisung zum Orthopäden aus.

Als ich zu Hause auf die Überweisung schaue bemerke ich, daß des Fräuleins Geburtsdatum falsch ist. Laut Überweisung wäre sie genau ein Jahr älter.

Und da dämmert mir einiges und ich schaue ins Vorsorgeheft. Bingo. Das Fräulein hat gestern ein Jahr zu früh die U8 über sich ergehen lassen ohne, daß ich es irgendwie bemerkt habe.

Die falsche Eingabe im Computer besteht wohl schon seit Herrn Tünnes Geburt, da haben wir nämlich den Arzt gewechselt.

Aber so muß ich mir wenigstens um die U8 schon mal keine Gedanken machen, die wird sie in einem Jahr dann wohl auch noch mal hinbekommen.

18 Juni 2009 at 9:00 am 3 Kommentare

Von Wut und Liebe

Als ich das Fräulein gestern von der Loslösegruppe (blödes Wort, aber Kindergarten ist es ja noch nicht) abholte, standen wir mit einigen Müttern vor der Einrichtung und warteten, daß sich die Tür öffnete.

Eine Mutter erzählte mir, daß ihre Tochter am Morgen einen fast einstündigen Wutanfall hatte, weil sie ein Kleidungsstück aus der Bügelwäsche anziehen wollte, statt die Bluse, die sie ihrem Kind anziehen wollte.

Sie war sichtlich aufgelöst angesichts der Heftigkeit des Ausbruchs, kannte sie soetwas doch nicht von ihrem Mädchen und je mehr sie erzählte, desto mehr wurde mir klar, daß unser Fräulein jeden Tag häufig Wutausbrüche in genau dieser Ausprägung hat.

Es gab eine Zeit, in der ich mit diesen Ausbrüchen schlecht zurecht kam, der ganze Tag war durchzogen von solchen Ausbrüchen und ich hatte das Gefühl, daß mein Kind in dieser scheinbar nicht enden wollenden Phase nur sehr wenig liebenswert war. Ich schämte mich für meine Gedanken und war hin- und hergerissen zwischen, dieses Kind hat eine Art an sich die mich wütend und ja sogar rasend macht und ich möchte mein Kind doch einfach nur lieb haben.

Heute kann ich sagen, daß mein Fräulein zwar nicht gänzlich wutausbruchsfrei ist, aber der Ausgleich zwischen Wutanfällen und Ereignissen mit der sie mein Innerstes berührt ist wieder hergestellt.

Ohne mein Fräulein wäre mein Tag einfach nicht so, wie er sein sollte. Ich liebe sie von ganzem Herzen und traue mich nun hier zu sagen, daß es eine Zeit gab, in der es leider nicht immer so war. Ich fühle mich alles andere als gut dabei, aber ist es doch auch etwas, daß zu mir und meinem Leben mit den Kindern gehört.

Für diese Mutter, die mir für einen kleinen Moment sogar wirklich sehr leid tat, konnte ich meine Gefühle allerdings nicht in Worte fassen und so lächelte ich nur und versicherte ihr, daß ich sie gut verstehen könnte.

5 Juni 2009 at 12:45 pm 7 Kommentare

Schmelzflocken

Ein Blick in den Spiegel bevor man das Haus verläßt, um einen netten Abend mit Kollegen zu verbringen, kann Gold wert sein.

Denn auch wenn es sich nicht, wie bei Mary, um Spe.rma handelte, sah der Abendschmelzflockenbrei mit Obstmischmasch von Herrn Tünnes nicht wirklich so viel anders aus.

29 Mai 2009 at 9:41 am Hinterlasse einen Kommentar

Peinlich

Ich ziehe ja unglückliche Situationen irgendwie immer magisch an. Hinterher sage ich mir immer: Mensch Kathy, mit ein bisschen logischem Denken wäre das doch von vornherein klar gewesen.

Aber so muß ich immer erst schmerzhaft lernen, was anderen so wohl nicht passieren würde.

Und falls es hier doch den ein oder anderen Leser gibt, der nicht im Vorfeld an alle Gegebenheiten denken kann, möchte ich aus meinem, neu dazugewonnen, Wissensschatz etwas weiterreichen:

Bikini und tragebedürftige Kleinkinder vertragen sich niemals nicht im Schwimmbad!

Und auf einmal scheinen alle Blicke, der mindestens 120 Besucher eines Meerwasser-Hallenbades an der Ostsee, auf mich gerichtet zu sein. Unangenehm sage ich da nur. Sehr unangenehm!

1 Mai 2009 at 2:28 pm 12 Kommentare

Träume

Hab ich doch hier einmal erwähnt, wie ich von einer Kollegin des Nachts des Schlafs „beraubt“ wurde, muß ich seit dem letzten Wochenende wohl ähnliches über mich berichten.

Aber auch nur weil ich meine beiden Monster ganz arg schrecklich vermisst habe, läßt sich wohl die Tatsache erklären, daß ich meine Kollegin und Bettnachbarin in beiden Nächten im Schlaf angefallen habe weil ich dachte, eins meiner Kinder fällt aus dem Bett, und ich müsse sie festhalten bzw. zurückziehen.

Manchmal laufen im Unterbewußtsein schon merkwürdige Dinge ab, denn sowas ist mir noch nie passiert, sehen wir einmal von den kuriosen Gesprächen ab, die ich meinen Bettnachbarn des Nachts manchmal aufdrücken will.

21 April 2009 at 7:46 am 4 Kommentare

Badvorleger

Immer mal wieder zum Problemchen führt im Hause Kathy der fehlende Mittagsschlaf vom Fräulein.

Von ihr selber mit 1 1/2 Jahren abgeschafft  heißt das ja noch nicht, daß sie auch wirklich jeden Tag mit ihrer Energie über die Runden kommt.

Immer mal wieder versuche ich sie von einer kleinen Mittagsruhe zu überzeugen. Meist klappt das auch ganz gut, da wird eine Kassette eingelegt und sie legt sich dazu ins Bett oder sie schnappt sich ihre Bücherkiste und stöbert eine halbe Stunde darin herum.

Gerade an Tagen wie heute, an denen wir am Nachmittag noch Besuch bekommen oder wir etwas vorhaben, wäre so eine Mittagsruhe ja ganz angebracht, und so kann es schon einmal vorkommen, daß Frau Mama bei ersten Abwinkungsmanövern vom Fräulein doch noch mal versucht etwas hartnäckiger zu bleiben.

Was soll ich sagen, es ist zwar ein ganz klein wenig eskaliert und sie hat dann auch ein Stündchen dramamäßig die Wände angeschrien, aber dann hat sie ihren neuesten Lieblingsplatz anvisiert und wollte sich wohl nur einmal kurz erholen und ist dabei eingeschlafen.

badvorleger1

Das der Schuß dann aber doch nach hinten losging und die Freude nur von kurzer Dauer war, will ich eigentlich gar nicht groß erzählen.

Aber nächstes mal dann lieber Besuch ohne Mittagsruhe und peinlichen Szenen eines total verdrehten Fräuleins.

6 April 2009 at 8:58 pm 1 Kommentar

Käse -Sahne

Morgen also der zweite, familiär anghauchte Teil des Geburtstagstrubels.

Meine Mutter macht die beste Käse-Sahne die wo gibt und ich habe meine immer aus Zeitgründen natürlich mit (alle Backgenies bitte Augen zu) Wiener Boden gemacht.

Aber da ich die dann irgendwie immer viel zu mächtig und auch überhaupt gar nicht mehr so lecker fand, hab ich mich heute in die Küche gestellt und die Böden nach weltbestem Rezept selber gemacht.

Meine Mutter heute Morgen mit kritischem Blick:
Ach, kauf dir doch lieber den Wiener Boden…

Frau Kathy:
Äh, wiesooho?

(Naja, vielleicht meinte sie ja deshalb.)

28 März 2009 at 9:19 pm Hinterlasse einen Kommentar

Rosa Spange

Heute gab es ein kleines Bloggertreffen mit der lieben Souli beim Möbelschweden.

Eigentlich wäre das Fräulein gerne ins Småland gegangen, aber sie ist noch keine drei Jahre alt und so mußte sie mit uns durch die Möbelausstellung, in der sie uns dann erst mal flöten ging. Und so hörte Frau Rabenmama dann folgenden Satz aus der Lautsprecheranlage.

Achtung, eine Kundendurchsage. Die kleine Ida Marileen, zwei Jahre alt, blondes Haar mit einer rosa Spange im Haar kann von ihren Eltern in der Büroabteilung abgeholt werden.

Aber aus Angst gelernt hat wohl nur die Frau Mama, denn das Kindelein saß quietschvergnügt auf dem Schreibtisch des Servicemitarbeiters, sorgte dort für fröhliches Gelächter und winkte mir freudig entgegen.

Aber von einer Wiederholung wird uns das trotzdem nicht abhalten, oder? 😀

21 März 2009 at 10:55 pm 8 Kommentare

Hüpfeleicht

Das Fräulein hat ein Buch das heißt: „Höflich sein ist hüpfeleicht“

Ständig wird es gelesen und oft zitiert. Und da haben wir heute Nachmittag Besuch und sie sitzt auf meinem Schoß, zieht sich einen dicken Popel aus der Nase und pupst mir auf die Beine. Tze.

2 Februar 2009 at 9:21 pm 3 Kommentare

25 Millionen

…und soll ich Euch was sagen, ich weiß überhaupt gar nicht wie´s geht.

24 Januar 2009 at 9:20 pm 8 Kommentare

Ahaaa

Ich habe heute mit einem lauten „Ahaaaaa!“ herausgefunden, wofür dieser durchsichtige Streifen hinten auf der Easy Up Pants da ist.

Na, wofür ist er da?

26 November 2008 at 9:23 pm 14 Kommentare

Pschsch

Herr Tünes ist gerade ein paar Tage alt, da kann ich hier auch schon über mein erstes Versagen als frisch gebackene Zweitmami berichten.

Ich habe vor dem Fräulein schon wirklich viele Baby´s gewickelt. Immer nur Mädchen. Lutz ist der erste Junge den ich je Trocken gelegt habe.

Die Meisten ahnen bestimmt schon, was jetzt kommt….

Natürlich hab ich schon vorher von diversen Jungenmami´s gehört, daß man beim Wickeln mit nicht allzu großem Glück einen herrlichen Zimmerspringbrunnen vor sich liegen hat.

Also hab ich natürlich vorsorglich immer einen kleinen Waschlappen parat, den ich dem kleinen Mann auf seinen Pil.lemann lege.

Wenn der quirlige kleine Mann allerdings nicht immer so viel strampeln würde beim Wickeln, würde der Waschlappen wohl auch seinen Zweck nicht verfehlen, aber so ist es mir schon zwei Mal passiert, daß Herr Tünnes alles um sich rum vollgestrullert hat. Ärgerlich, denn ich muß ihn unter großem Protest dann einmal komplett umziehen, aber nicht weiter tragisch.

Heute allerdings hab ich wieder nicht richtig aufgepasst und Klein Tünnes pieselte sich einmal quer über´s Gesicht und das tat mir wirklich sehr leid.

Für Ratschläge von erfahrenen Jungenmami´s bin ich natürlich sehr dankbar, denn ich fürchte sonst, daß es wohl nicht das letzte Mal gewesen sein wird.

4 Oktober 2008 at 2:54 pm 11 Kommentare

Erwartet

Heute nach der Arbeit wurde ich von drei Dingen erwartet. Zweimal freuen, einmal aufatmen.

1. eine ziemlich muckelig warme Küche
(die Herdplatte stand seit Morgens auf 6 und ich frage mich, ob mein Kollege da irgendwie seine Finger im Spiel hatte)

2. der Sandkasten, auf den wir seit Wochen warten, ist nun endlich eingetrudelt
(nun wollen wir auch mal hoffen, daß das an Sommer noch nicht alles war)

Diese Freude wurde sogar noch einmal um ein Vielfaches übertroffen, denn es gab

3. ein Päckchen für Herrn Tünnes aus Berlin

(Liebe Manja, ich bin total gerührt, die Sachen sind einfach so toll.
Wenn du wüßtest, was diese winzigen Anziehsachen gerade für eine große Vorfreude in mir auslösen. Ich weiß überhaupt nicht, was ich sagen soll. Du bist grandios! DANKE!
Und vor allem wünsche ich dem kranken Knödel auf diesem Wege die allerschnellsten Genesungswünsche und Dir ganz viel Kraft bis Flori wieder unter Euch weilt. Alles Liebe, die Kathy)

11 Juni 2008 at 1:32 pm 4 Kommentare

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