Posts filed under ‘traurig’

Rücksicht

Heute hat das Fräulein das erste Mal bewußt Rücksicht auf jemanden genommen. Und zwar auf mich und ich hätte wirklich darauf verzichten können, denn meine kleine Maus tat mir dabei so richtig leid und so wollte ich das wirklich nicht.

Wie schon erwähnt, war heute ein absoluter Scheißtag. Ida war so quengelig wie schon lange nicht mehr, unsere Baustellen im und ums Haus gehen mir so dermaßen auf die Nerven, weil unsere kleine Familie einfach kaum gemeinsam Zeit miteinander verbringt, mir ist ein Malheur nach dem anderen passiert und ich hatte den ganzen Tag schon so ein Ziehen im Unterleib.

Nachdem ich mir dann heute Abend noch dummerweise den Rasenschnitt hab andrehen lassen, ging es mir anschließend gar nicht gut und ich wollte mich eigentlich nur noch mit meinen Unterleibsschmerzen auf die Couch verziehen. Das Fräulein wollte aber, daß ich ihr ein Buch vorlese. Herr Kathy hat dem Fräulein erklärt, daß es mir nicht gut geht und das er es ihr doch vorlesen könne. Normal hätte sie gejammert bis sie ihren Willen bekommen hätte. Heute allerdings merkte sie sofort an der Art und Weise wie Herr und Frau Kathy sich verhielten das etwas nicht stimmte. Sie stellte sich vor die Couch auf der ich lag und eine stumme Träne rollte ihr über die Wange und ich merkte sofort, daß sie dachte, sie wäre schuld an der Situation.
Sie hatte eine Möhre in der Hand und fragte mich mit zittriger Stimme: „Mama? Möchtest du bisschen Möhre essen?“

Ich zog sie sofort auf die Couch und sagte ihr, daß alles in Ordnung sei und das ich sie sehr lieb hab. Sie war so zärtlich und vorsichtig, küßte und streichelte mich, daß ich einfach sprachlos war.

Es ist doch wirklich Wahnsinn wie groß die Antenne so kleiner Menschen für so feinfühlige Dinge sein können.

23 Mai 2008 at 9:45 pm 9 Kommentare

Ohne mich

Mannschaftsfahrt im Juni, ohne mich. 😦
Bundesligaspiele live, ohne mich. 😦
Deutscher Kreismeistertitel bei den Damen, ohne mich. 😦
Deutscher Kreismeistertitel bei den Mixed, ohne mich. 😦

Ohne mich. 😥
Aber irgendwann, ich sag mal so ab dem 24. September, da komm ich aber wieder!! 😛

 

8 Mai 2008 at 9:48 pm 1 Kommentar

Durcheinander

Die ersten beiden Tage bei den Wawuschels verliefen ja sehr gut, ich hatte mir extra Urlaub genommen um das Fräulein selber hinzubringen und zu sehen, wie sie reagiert. Sie hat nicht geweint, schien gerne dort zu bleiben und als ich mich verabschiedete, war sie nicht weiter daran interessiert.

Die Woche darauf waren es Herr Kathy und Oma, die Ida in die Einrichtung brachten. Drama pur wurde mir berichtet. Sie klammerte sich fest und wollte sogar mit meiner Freundin, dessen Tochter auch dorthin geht und die Ida sehr gut kennt wieder mit nach Hause. Heute war dann die dritte Woche Wawuschels und meine Mutter berichtet leichte Besserung. Gott sei Dank, denn es ist ein schreckliches Gefühl, auf der Arbeit zu sitzen und zu wissen, daß das Kind gerade eine halbe Stunde weint und schreit und niemand von uns für sie da ist.

Außerdem muß ich eine ähnliche Feststellung machen wie Frau Antonmann, denn des Fräuleins Schlafverhalten ist seitdem äußerst bescheiden. Der Tagschlaf ist mal wieder komplett eingestellt, hat sie doch auch sonst „nur“ zweieinhalb Stunden Mittags geschlafen, das ist ja nicht so viel, da kann man ja schon mal darauf verzichten und ab Nachmittag den kleinen Terrorzwerg spielen. Na gut, tagsüber also kein Päuschen mehr, weder für´s Fräulein noch für Frau Kathy. Gut. Könnte ich mit Leben. Aber wenn die Nächte nun auch wieder schlechter werden hört der Spaß irgendwie auf. Abends einschlafen entweder nur mit Händchen halten oder zusammen mit mir auf der Kuschelmatratze. Nachts dann schlechte Träume, aus denen sie schreiend aufwacht und sich nur in Mama´s Bett wieder beruhigen kann.

Vielleicht liegt´s ein bisschen auch an ihrer leichten Erkältung, aber ich hoffe, daß dieses Durcheinander ganz bald wieder der Vergangenheit angehört.

28 April 2008 at 9:13 pm 2 Kommentare

18

Gut, daß ich meinen Ticker habe, ohne ihn könnte ich wirklich nicht sagen, in welcher Woche ich gerade bin. Es ist schon komisch, aber diese Schwangerschaft unterscheidet sich total von Ida´s. Bei ihr konnte ich auf den Tag genau sagen, wie weit ich bin, und wie lange es noch bis zum errechneten Entbindungstermin ist.

Ich habe mich bei Ida absolut mit der Schwangerschaft auseinandergesetzt, ich habe Newsletter abonniert, die mich über die aktuelle Entwicklung des Fräuleins auf dem Laufenden gehalten haben. Oft bestimmte die Schwangerschaft meinen gesamten Tagesablauf, ich konnte mich stundenlang damit beschäftigen, Bücher und Internetseiten zu wälzen, um mich möglichst gut auf die bevorstehende Situation vorzubereiten. Ich habe mich strikt an die Do´s and Don´ts gehalten und wußte genau, was ich darf und was nicht. Namensbücher wurden gewälzt, Entscheidungen für oder gegen Ersttrimesterscreening, Nabelschnurbluteinlagerung wurden gefällt, Hebammenpraxis und Krankenhäuser wurden besichtigt, Vorbereitungs- und Schwangerschaftsgymnastikkurse wurden besucht, Heublumensitzbäder und Dammmassagen hab ich gemacht, Geburtsberichte wurden gelesen, Erfahrungen mit anderen Schwangeren wurden ausgetauscht,.. 

Ich war extrem. Vielleicht lag es daran, daß das Fräulein sich ein bisschen Zeit gelassen hatte und nach zwei Jahren die Euphorie vielleicht ein bisschen größer ist als normal.

Ja und jetzt? Das absolute Gegenteil, die Schwangerschaft läuft einfach nebenher. Nicht, daß ich glauben würde, ich wüßte ja jetzt schon alles, nein, so ist es nicht, ich glaube sogar ich habe mittlerweile alles wieder vergessen, und trotzdem ich wälze weder Bücher noch Internetseiten, ich habe keine Ahnung, wie groß und schwer der kleine Mann wohl gerade ist, ein Name für den Lütten ist meilenweit entfernt, wir müßte uns mal überlegen, in welches Krankenhaus wir gehen, wo Vorbereitungskurse angeboten werden und das Allerschlimmste, ich verpasse meine Vorsorgeuntersuchung, die am Montag gewesen wäre. Ich glaube nicht, daß mir soetwas bei Ida passiert wäre.

Eigentlich ist alles genauso wie es sein sollte, die Schwangerschaft war kein Unfall und ein zweites Kind war jetzt geplant, aber irgendwie habe ich das Gefühl, daß die Vorfreude nicht die ist, die sie sein sollte. Ich habe jetzt schon ein schlechtes Gewissen gegenüber meinem ungeborenen Kind, weil ich nicht das gleiche Interesse an ihm zeige, wie ich es bei Ida hatte.

Soooo, und um das endlich ein wenig zu ändern, werde ich mir jetzt meine alten Bücher rauskramen und mein schlechtes Gewissen beruhigen.

17 April 2008 at 7:56 pm 4 Kommentare

Frauen…

Wenn man vor über einer Woche ein paar Klamotten bestellt hat, in der Hoffnung, daß für den morgigen Abend etwas schönes zum Anziehen dabei ist, das Paket aber bis jetzt noch nicht angekommen ist, dann werde ich langsam nervös hibbelig panisch.

Ahhh, ich hab nichts anzuziehen!!!!!!!!!!

27 März 2008 at 9:33 pm 5 Kommentare

Fetzen VIII

Wirklich dämlich vergesslich schwangerschaftsdement wenn man sich ein anderes Auto leiht und nach dem Einkaufen dann vergeblich nach dem eigenen sucht.

Morgen Runderneuerungsprogramm inklusive Wohlfühlmassage für Frau Kathy.

Die Aussicht auf eine Wochenend-Ehe rückt auf einmal in bedrohliche Nähe.

Wieso kann man den Mond nicht immer im Bett liegend durch´s Dachfenster sehen? Dafür würde ich dann sogar jeden Abend: „Der Mond ist aufgegangen“ singen.

Das kommt davon, wenn man mit seinem Kind Babysprache spricht:
Ida sitzt auf der Couch und wirft sich mit dem
Kopf immer gegen die Lehne und sagt: Ida bum.st

Schlimmer Schwelbrand bei meiner Freundin. Unsere Rauchmelder müssen miteinander vernetzt werden, sofort!!

14 März 2008 at 10:32 pm 3 Kommentare

Das Leben mit Kind

Das Leben mit Kind hab ich mir früher nie und nimmer als eine solche Berg- und Talfahrt der Emotionen und Gefühle vorgestellt. Aber es ist so. In einer Minute kommt ein Wort oder eine Geste vom Fräulein, die mich vor Glück und Freude überwältigen und in der anderen kommen mir die Tränen weil ich mich einfach unfähig fühle eine wirklich gute Mutter für mein Kind zu sein. 

Seit einiger Zeit ist das Fräulein nun deutlich auf Papa und Oma fixiert. Anfangs dachte ich, daß es daran liegt das ich vielleicht unbemerkt zu viele Gedanken von der Arbeit mit nach Hause bringe und sie das spüren muß und deshalb vielleicht die Gesellschaft von Oma oder Papa vorzieht. Aber seit Wochen lege ich nun wirklich alles in meine Beziehung zu ihr, aber es nützt einfach nichts. 

Ida läßt mich deutlich spüren, wie sehr sie vor allem Papa bevorzugt. Den ganzen Tag kommen immer wieder Situationen, in denen sie jammernd nach ihm verlangt und wo sie dann Mama weg sagt.

Niemals hätte ich gedacht, daß einem ein so kleines Wesen so weh tun kann. Ich fühle mich so unfähig, so ungeliebt von meinem kleinen Mädchen. Ich kann es nicht beschreiben, es zerreißt einen förmlich, dieser Gedanke, daß man für sein Kind so unwichtig zu sein scheint.

Ehrlich gesagt, weiß ich nicht mehr, was ich machen soll. Ich bin so traurig, seit Tagen sitz ich da und heule und das Schlimmste ist der zermürbende Gedanke, wie ich mit einer solchen Unfähigkeit auch noch ein zweites Kind zur Welt bringen kann.

11 März 2008 at 7:57 am 18 Kommentare

Gerade mal 21 Monate

Ist mein Mädchen eigentlich das einzige in ihrem Alter, welches gerne den Befehlston anschlägt oder gerne beschimpft?

Sie ruft ihren Puppen und Stofftieren gerne mal ein kräftiges Liegen bleiben!!!! entgegen oder sie läßt ihre Duplo-Zootiere gegenseitig auf den Kopf hauen, um dann laut: Laß das!!! zu rufen.

Einige andere gern genommene Befehlsfloskeln sind:
Geh da weg bidde!, Heeeee, steh auf!, Los, aufwachen!, …

Immer öfter gehen diese Befehlstöne nun auch in Beleidigungen über. Ähnlich wie hier sagte das Fräulein heute mit dem Finger auf mein Gesicht gerichtet: Du dumme Mama, du!! Dumme, dumme, dumme Mama! 

Früher dachte ich immer, wenn sich ein Kind so verhält, muß es das auch vorgelebt bekommen. Da ich ja aber weiß, daß unser Kind in einer harmonischen Umgebung aufwächst und vor allem mit viel Liebe bin ich manchmal ein bisschen ratlos über ihr Verhalten.

Die Krönung ihrer verbalen Ausbrüche hat sie ja bei Schwiegereltern schon zum besten gegeben, und manchmal frage ich mich wirklich, wie denn das noch weiter gehen soll. Sie ist doch gerade mal 21 Monate alt.

6 März 2008 at 9:29 pm 8 Kommentare

Die schrägen Vögel

Hatte ich mal erwähnt, daß ich kein Mensch für diese Jahreszeit bin? Ich mag den Sommer und die Sonne, draußen sein von früh bis spät ohne zu frieren oder sich dick einpacken zu müssen.

Deshalb haben wir uns früher in den Wintermonaten gerne in die Sonne verzogen. Die letzten Jahre vor Ida´s Geburt zog es uns, hauptsächlich zu einem für uns groß gewordenem Hobby, zum Tauchen. Es gibt für mich einfach keine bessere Zusammenstellung für einen gelungenen Urlaub. Sonne, Wärme, Entspannung, die schönsten Unterwasserwelten, nette Menschen kennenlernen, bis in die Nacht draußen in Cafés und Kneipen sitzen, Shisha rauchen, …

In den Monaten zwischen November und März ist das Fernweh besonders schlimm. Und wenn die 4 liebsten und schrägsten Vögel in meinem Freundeskreis nicht zu meinem Geburtstag kommen können, weil sie in der Zeit einen Tauchurlaub auf den Malediven gebucht haben bin ich gleich doppelt traurig, weil sie erstens nicht auf meiner Party sein können und zweitens ohne uns in den Urlaub fahren. (Aber natürlich wünsche ich Euch auch an dieser Stelle noch einmal einen schönen Urlaub zusammen. Und Roel: Bei den schwarz-gelben Fischen darfst du gerne an mich denken 🙂 )

Bin ich eine schlechte Mutter, wenn ich für einen kleinen Moment traurig bin, daß wir uns derzeit nicht mal einen Tauchurlaub in Ägypten leisten könnten?

Ida scheint es zu spüren, sie ist ein wahrer Goldschatz dieser Tage und trotzdem fällt es mir manchmal ein wenig schwer, bei allem was ich stattdessen habe, nicht doch auch manchmal diesen Zeiten ein bisschen nachzutrauern.

Hier ein paar Auszüge unserer letzten Unterwasserbilder aus !!!2004!!!
Na? Wer findest den Kathy-Fisch?

Unterwasser20048    Unterwasser200410    Unterwasser200411

Unterwasser200415    Unterwasser200417    Unterwasser200419

1 März 2008 at 1:18 pm 4 Kommentare

ungebügelt

Adieu Größe 38!!

Es war schön dich heute noch einmal ungebügelt tragen zu können, ohne das es auch nur ansatzweise jemandem aufgefallen wäre.

28 Februar 2008 at 6:58 pm 3 Kommentare

Traurig

Wenn das, seit der Geburt von Ida, angeschlagene Verhältnis zu Schwiegereltern beim Abendbrot zu einer unangenehmen Stille führt und ich diese gerne mit einer Frage an das Fräulein unterbrechen möchte und das Kindelein in eben diese Stille lauthalt: Schnauze! brüllt, dann bin ich traurig!

Traurig, weil ich nicht weiß, woher das Fräulein dieses Wort hat, und traurig, weil die Schwiegereltern lachen, statt es Herrn Kathy und mir, mit der hinunterfallenden Kinnlade, gleichzutun und das Kind vermutlich damit noch zu weiterem Gebrauch dieses Wortes animieren.

18 Februar 2008 at 10:59 am 13 Kommentare

Ida´s Autositz

Heute wollte ich zwecks Fahrt zu einem Auswärtsspiel Ida´s Autositz für meine Mädels ausbauen und habe bemerkt, daß der Sitz gar nicht angeschnallt war. Wie verpeilt kann man sein, und den Sitz einfach nur reinstellen ohne ihn direkt festzuschnallen. So fahr ich also seit gut einer Woche mit einer angeschnallten Ida im unangeschnallten Autositz durch die Gegend.

Ich bin immer so auf die Sicherheit vom Fräulein bedacht und behandel sie sogar übertriebenermaßen manchmal wie ein rohes Ei und dann passiert mir sowas?

Ich bin fassungslos über meine Unachtsamkeit und schäme mich so sehr, daß ich meine kleine Maus in so eine Gefahr gebracht habe. Was alles hätte passieren können.

Man versucht jeden Tag sein Kind vor Schlimmeres zu bewahren, aber wer bewahrt sie eigentlich vor einem selbst?? 😦

Nachtrag:

Beim „ausheulen“ gestern Abend hat sich herausgestellt, daß ich den Kindersitz gar nicht ins Auto gestellt habe, sondern Herr Kathy. Das mindert zwar nicht mein schlechtes Gewissen, denn ich weiß, daß Herr Kathy auf Kriegsfuß mit dem Autositz steht und ich hätte auf jeden Fall noch mal nachgucken müssen, aber es befreit mich immerhin von der quälenden Frage, wieso ich den Sitz in den Wagen stellen kann ohne ihn direkt anzuschnallen.

18 Januar 2008 at 10:52 pm 8 Kommentare

Ich habe gekündigt

Ich hatte ein Gespräch mit meinem Chef. Es ging um das leidige Thema.

Ich schilderte noch einmal meine momentane Situation und das ich ohne die Unterstützung meiner Kollegin, die dann nächsten Quartalsabschluss nicht mehr da sein wird, nicht annähernd meine Arbeit in der Zeit schaffen könnte und somit der Abgabetermin gefährdet wäre.

Von ihm kamen die üblichen Angebote wie Unterstützung durch Auszubildende, kleinere Arbeiten könnten mir durch eine andere Abteilung abgenommen werden, ich müsste halt zu den Stichtagen bereit sein, etwas Überstunden zu machen…alles nicht wirklich akzeptabel für mich.

Da die letzten Tage emotional für mich eher einer Berg- und Talfahrt glichen, und ich aus diesem Gespräch nicht ohne wesentliche Besserung für mich gehen wollte, wurde ich naja wie soll ich sagen, ein wenig ungehalten.

Wir hielten einen kleinen Schlagabtausch, indem ich mich noch mal so richtig auskotzte und das Gespräch endete dann indem ich sagte: Dann kündige ich halt, auf die paar Kröten bin ich doch überhaupt nicht angewiesen!!

Wäre der Wecker nicht in diesem Moment angesprungen, wäre ich vermutlich auch so schweißgebadet aufgewacht. Kennt ihr auch diesen ersten schrecklichen Moment, indem man sich nicht ganz sicher ist, ob das Geträumte wahr ist oder eben doch nur geträumt?

9 Januar 2008 at 8:14 pm 10 Kommentare

Traurig…

…Beerdigungen sind es immer. Aber diese heute war es ganz besonders.

Auch wenn sie eher zu dem Kreis der flüchtigen Bekannten statt zu dem der engen Freunde gehörte, allein die Tatsache, daß ich meinen ehemaligen Freund und seine mir damals sehr nahestehende Familie so hab leiden sehen müssen, füllt mich heute mit einer tiefen Traurigkeit.

In meinem näheren Umfeld gibt es momentan wirklich so viele traurige Geschichten, daß ich jeden Tag darüber nachdenken muß, wann so ein schwerer Schicksalsschlag auch bei uns eintreten wird und jeden einzelnen Tag an dem es nicht so ist, bin ich sehr sehr dankbar.

30 Dezember 2007 at 2:05 pm 3 Kommentare

Heute morgen

in der Zeitung gelesen, daß die Frau meines Ex-Freundes ihrem Gehirntumor erlegen ist. 25 Jahre ist weiß Gott noch kein Alter zum Sterben.

Nur einmal im Jahr ist meine gesamte Familie versammelt und das ist zu Weihnachten. Nun bin ich noch ein bisschen mehr dankbar für die Tatsache, daß ich sie alle so gesund und munter um mich hab und hoffe, daß es auch noch lange so sein mag. 

Egal wie und wo ihr die Feiertage verbringt, ich wünsche Euch allen von ganzem Herzen ein wunderschönes Weihnachtsfest im Kreise Eurer Lieben.

24 Dezember 2007 at 1:34 pm 4 Kommentare

Bine

In unserem Viertel gibt es eine Familie, die sind schlimmer als die Flodders und häßlicher als die Frankensteins. Wie sie selbst auch ist das Haus absolut heruntergekommen, überall auf dem Grundstück liegt Gerümpel und Unrat herum. Als Kind war ich mal mit meinem Bruder, der in die gleiche Klasse wie Flodders´Sohn ging, im Haus. In dem wenig möblierten Haus wimmelte es von Fliegen, überall lagen schmutzige Klamotten und Essensreste herum, es stank erbärmlich.

Hinter dem Haus im verwilderten Garten steht ein Pony auf der Wiese dem Acker. Die Bine.
Bine ist in einem erbärmlichen Zustand, sie steht auf einer Wiese, die im Sommer von Unkraut und Disteln nur so wimmelte und nun ein reines Schlammloch ist das heute morgen gefroren eigentlich kaum begehbar war. Es gibt keinen Unterstand, es gibt kein frisches Gras, es gibt keine Pflege von Fell und Hufe. Der Maschendrahtzaun ist alt und halb zusammengefallen, es wäre ein Leichtes für sie einfach darüberzusteigen um zu flüchten. Aber sie tut es nicht. Statt dessen steht sie auf dem Zaun, der sich nach und nach immer mehr in den Boden festgetreten hat und verheddert sich desöfteren mit ihren Hufen darin.

Auf Kinder hat Bine natürlich eine magische Anziehungskraft und so gehen nicht nur wir mit unserer täglichen Ration Möhren und Äpfeln zu ihr. Laut einer Nachbarin ist der Tierschutz schon mehrfach benachrichtigt aber nicht tätig geworden. Wie kann man dem armen Tier denn nur helfen?

Bine 1    Bine 2    Zaun

16 Dezember 2007 at 1:52 pm 4 Kommentare

Meine Schwester

Nach diesem tragischen Ereignis hat meine Schwester gestern schon wieder einen Abort gehabt. Das war nun neben der Eileiterschwangerschaft voriges Jahr zu Weihnachten und der Totgeburt im Juli diesen Jahres der dritte Abgang.

Es gibt Menschen, die scheinen manchmal wirklich erst durch die Hölle gehen zu müssen, um eventuell irgendwann einmal seinen Kinderwunsch erfüllt zu bekommen.

Das macht mich wirklich sehr traurig!

16 Dezember 2007 at 1:35 pm 12 Kommentare

Mandarinen

Kann mir einer sagen, was ich als Sommermensch jetzt noch Schönes am Winter finden soll?

26 November 2007 at 12:05 pm 5 Kommentare

Defragmentierung

Mein Rechner spinnt total.
Seit gestern Abend bin ich nun dabei meine Platte zu defragmentieren. Hoffentlich bringt es was.

Wenn nicht, sind alle Daten futsch. Alles Bildmaterial von Fräulein Ida wäre weg. Schöne Schei.ße!!!
Das wäre dann jetzt für euch die Gelegenheit mal darüber nachzudenken, ob ihr eure Daten denn auch alle schön gesichert habt…

16 November 2007 at 7:54 am 9 Kommentare

Im Katzenklo

Nachbar´s Katze ist tot. Sie lag gestern tot im Katzenklo.

Blöd, das es ausgerechnet während des 8wöchigen Urlaubs passiert indem ich mich um sie kümmern sollte.

Sie war schon alt und kränklich aber sie hatte eindeutig auch stark „Heimweh“ nach Frauchen. Jammernd lag sie immer vor ihrer Schlafzimmertür. Nur hat sie leider kein Vertrauen zur täglichen Futterlieferantin gefasst. Ich muss sagen, ich bin sehr traurig.

Wie soll ich das Frauchen nur beibringen?

15 November 2007 at 9:40 am 13 Kommentare

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